Der Stoff der Sozialwissenschaft, III.
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„Band“ vorhanden sehen, so darf uns dies alles über den wahren
intellektuellen Sachverhalt nicht täuschen.
In diesem Auseinander von Erlebungen dürfen wir also
den Stoff des noetischen Denkens ersehen. Als Verflechtung
tätiger und leidender Erlebungen versinnlicht dieser noetische Stoff
abermals ein Geschehen; es tritt dem sinnlichen Geschehen und
dem seelischen Geschehen als das Dritte Geschehen an die
Seite. Fürwahr, wozu erst lange nach einem passenden anderen Namen
suchen I Handeln und Leiden darf man es nicht nennen, weil damit
schon die, diesem Stoffe spezifische Formung seiner selbst gemeint
wird: ähnlich wie das „Naturgeschehen“ kausalen Zusammenhanges
auch schon die spezifische Formung der Erscheinungen ist. „Kulturgeschehen“
es zu nennen wird man besser unterlassen, weil sonst das
Gespenst der „Wertung“ schon inmitten des Anschaulichen auftauchen
würde, wo es gottlob noch nichts zu schaffen hat. So bleibe es beim
„Dritten Geschehen“, da jeder andere Name die Natur des Benannten
doch nur mißverstehen ließe: die volle Ursprünglichkeit
■dieses, aus eitel Anschauung gewobenen Geschehens.
III Die noetischen Kategorien.
Subjekt und Objekt, Akt und Erleidung,
tv v Tnha i t des Erlebens kann ebensowohl als stnn-Der
anschauliche Inhalt auch als Drit tes Geschehen
hches und seeiisches Gescheit , gtoff unseres Denkens werden.
objektmerbar sein, das helßt ’ zu etwas Gegenständlichem
D le ser Stoff wird durch seine begrifflichen Denkens. Die
und ergibt damit den Inhalt kat egoriale, in dem Sinne,
Formung des Stoffes ist jedesma Anweisung dafür erscheinen,
daß die Kategorien als die allgemeinste Anweisung ^
das Anschauliche in Begriffliches zu wan ^ no g tis chen Denkweise,
formenden Kategorien, für ^ Lösung. Es soll
kommt im folgenden nur höchst denken lie ß e , soweit angegerade
nur die Art, wie sich diese ^ weiteren Charakteristik
deutet werden, wie es unbedingt no ig nogtischen Denkweise, die
des Dritten Geschehens, und damit J Begriffsbildung souverän
unter anderem auch die sozialwissensc a
beherrscht. Wirklichkeit von „rot“ sprechen
Ehe man unter Relation auf die W kl eingegriffen haben;
kann, muß unser Denken vielfach 1 von Sinnesdaten
zuletzt so, daß es zuliebe einer Verallgemeiner g ^