Anhang zum X. Kapitel.
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Wo es sich also um große Genauigkeit handelt, und wo für die
nötigen mühsamen Berechnungen reichliche Hilfsmittel vorhanden sind,
empfehlen wir die Verwendung der Formel 17 oder 21. Dies setzt voraus,
daß Statistiken für die Q erhältlich sind, was jedoch gewöhnlich nicht der
Fall ist.
Bis jetzt ziehen wir daher den Schluß, daß 1. Formel 11 theoretisch
die beste ist, wenn jedes Jahr auf Grund einer gemeinschaftlichen Basis
ausgedrückt wird; 2. daß (auch theoretisch) die Formeln 17 und 21 etwas
höherwertiger sind, wenn jedes Jahr auf Basis des vorhergehenden Jahres
dargestellt wird, und daß diese beiden alle Garantien für Vergleichungen
von Jahr zu Jahr erfüllen.
§8.
Gründe der Bevorzugung des Medianwerts für praktische Zwecke.
Für die Praxis haben jedoch die Formeln 17 und 21 der Formel 11 gegenüber
(oder 12, was bei Vergleichen von Jahr zu Jahr auf dasselbe herauskommt)
nur einen geringen, vielleicht gar keinen Vorteil, 1. weil das Wägen
von geringer Bedeutung ist; 2. weil das vollkommenere, bei den Formeln
17 und 21 angewandte Wägen sich von dem der Formeln 11 und 12 selten
wesentlich unterscheidet, denn jeder Gewinn in der Genauigkeit würde
wahrscheinlich geringer sein als die Irrtümer beim Messen der Q, die
man niemals genau kennt; 3. weil die Methoden von 17 und 21 in der
Praxis viel mühsamer sind. In der Hauptsache müssen wir ja doch auf
die Praxis Rücksicht nehmen, ausgenommen da, wo die große Arbeit und
die für die Berechnung auf gewandten Kosten keine Rolle spielen. Wenn
wir die Verdienste der verschiedenen Formeln in praktischer Hinsicht untersuchen,
so werden wir meines Erachtens alle Formeln mit Ausnahme von
9 und 11 verwerfen und zu dem Schlüsse kommen, daß die beste Indexziffer
der gewogene Medianwert ist. In bezug auf leichte Berechnung hat
er nicht seinesgleichen. Die Punktzahl des Medianwerts in der Tabelle
(Formel 9) ist hoch, wenn sie auch der Probe 2 nicht entspricht. Mit Ausnahme
dieser Probe erfüllt der Medianwert ganz oder teilweise jede andere
Probe. Er hat daher selbst in theoretischer Hinsicht einiges Verdienst.
Bei dieser Gelegenheit möchten wir einen charakteristischen Zug
des Medianwerts erwähnen, den ich eigentlich als Fehler betrachten
möchte. Edgeworth legt besonderen Wert auf die Tatsache, daß eine
Dispersion der Preise nach ölen stets oder gewöhnlich die Dispersion
der Preise nach unten überbietet. Der ersteren ist keine Grenze
gesetzt, während letztere durch Null begrenzt wird. Statistische Prü-Fisher,
Kaufkraft des Geldes. 23