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Aus dieser Gesamtzahl haben eine technische Bildung genossen
in den Hochschulen, in den Mittel- und Elementarschulen:
Ausländer
Russische Staatsbürger
Aus dieser
Aus dieser
Zahl im
Auslande
im
ganzen
38,8»/«
26,9 >>
4,2 0/0
2,8 »
40,0 °/o
29,1 »
Höhere Beamte . . 13,7 °/°
Untere Beamte . . 13,7 *
Aus der Gesamtzahl der russischen Staatsbürger sind somit
86,3 °/o sowohl der unteren wie der höheren Beamten ohne jegliche
technische Bildung. Unter diesen gibt es sogar Analphabeten und
zwar nicht vereinzelt, sondern hundertweise. Es wurden Anal
phabeten gezählt unter den
Höheren Beamten .... 97 Personen
Unteren Beamten .... 265 »
Diese Ziffern sprechen Bände und enthüllen eine der Haupt
wunden der russischen Industrie. Sie erklären einerseits, warum
die russischen Fabrikanten den Schutz des Staates von der aus
ländischen Konkurrenz begehren; anderseits aber zeigen sie uns,
warum dieser Schutz, der die Konsumenten so schwer belastet, so
wenig die Entwicklung der russischen Industrie fördert. Und
zuletzt zeigen sie noch, daß die Einfuhr technischer Kenntnisse
aus dem Auslande für die russische Industrie vielleicht eine größere
Bedeutung hat als die Heranziehung ausländischer Kapitalien.
Das System des generellen Schutzes, das in den letzten
drei Dezennien geherrscht hat, hat somit ein volles Fiasko erlitten.
Die Erfahrung hat gezeigt, daß trotz aller Verlockungen das aus
ländische Kapital uns nur in geringem Umfange (etwa 55 Mil
lionen Rubel im Jahr) zuströmt, der die schweren Opfer der
Bevölkerung gar nicht kompensieren kann. Je größer das Wachs
tum der heimischen Kapitalien ist — in den Jahren 1901—1904
waren es 209 Millionen Rubel im Jahre, in den Jahren 1905—1908
waren es schon 339 Millionen Rubel im Jahre, in den letzten
drei Jahren überstieg es 750 Millionen Rubel —, desto geringer
wird die Bedeutung des ausländischen Kapitals für die russische
Volkswirtschaft. Diese zwei Momente — das Herabsinken der
relativen Bedeutung des ausländischen Kapitals und der Mißerfolg
des generellen Protektionismus — lassen in der nächsten Zukunft
eine wesentliche Aenderung in unserer Zollpolitik erwarten.