Full text: Ursachen und Ziele des Zusammenschlusses im Gewerbe

Verlag von Gustav Fischet* in Jena: 
Beteiligungs- und Finanzierungsgesellschaften. So n d e ern 8 en Udi KaJS«.fu!I 
und das Effektenwesen in Deutschland, den Vereinigten Staaten, der Schweiz, England, 
Frankreich und Belgien. Von Robert Iiiefutaim. Zweite, vermehrte 
Auflage. (XIV, 626 S. gr. 8».) 1913. Preis: 16 Mark, geb. 18 Mark 50 Pf. 
Inhalt: A. Theoretisch-systematischer Teil. I. Der Effektenkapi- 
talismus. 1. Arten des Kapitalismus. 2. Die Effektifizierung des Kapitals und 
der Efiektenkapitalismus. — II. Beteiligung und Beteiligungsgesell 
schaften. 1. Die Beteiligung im allgemeinen als Erscheinung des Effekten- 
kapitalismus. 2. Die Verknüpfung der wirtschaftlichen Interessen bei den ameri 
kanischen Eisenbahnen im Wege der Beteiligung. 3. Die Effektensubstitution und die 
Beteilignngsgesellscliaften. — III. Finanzieren und Finanzierungsgesell 
schaften. 1. Finanzieren, Gründen und Emittieren. (Begriff des Finanzierungs 
geschäfts. Begriff des Gründungsgeschäfts. Begriff des Emissionsgeschäfts.) 2. Die 
Subjekte der Finanzierungstätigkeit. (Die Banken finanzieren. Gewerbliche und dergl. 
Unternehmungen finanzieren. Besondere Finanzierungsgesellschaften finanzieren.) 
B. Beschreibender Teil. IV. Die Kapitalanlagegesellschaften. 1. Die 
belgische Societe generale als erste Kapitalanlagegesellschaft. 2. Die englischen 
Investments Trusts. 3.-6. Kapitalanlagegesellschaften in den Vereinigten Staaten, 
in Frankreich und Belgien, in der Schweiz, in Deutschland. 7. Beurteilung der 
Kapitalanlagegesellschaften. — V. Die Kontrollgesellschaften. 1. Ameri 
kanische Trusts und Holding Companies im allgemeinen. 2. Die Kontrollgesellschaften 
bei den Eisenbahnen. 3. Die Finanzierung der New Yorker Straflenbahnen als 
Beispiel der amerikanischen Anwendung der Effektensubstitution. 4.—7. Die Kontroll 
gesellschaften in sonstigen amerikanischen Unternehmungszweigen, in Deutschland, 
in der Schweiz, in anderen Ländern. 8. Die Ursachen der verschiedenen Entwicklung 
der Kontrollgesellschaften in den einzelnen Ländern. 9. Beurteilung der Kontroli- 
gesellschaften. — VI, DieEffekten-Uebernahmegesellschaften. 1.—3. Die 
deutschen Uebernahmegesellschaften im Bahnwesen, in der elektrischen Industrie, im 
Metallhandel. 4. Sonstige deutsche Uebernahmegesellschaften. 5.-6. Uebernahme 
gesellschaften in England und Amerika, in der Schweiz, Frankreich und Belgien. 
7. Beurteilung der Uebernahmegesellschaften. — VII Die Finanzierungsgesell 
schaften. 1. Vorläufer und Verwandte der Finauzierungsgesellscbaften. 2. All 
gemeine Finanzierungsgesellschaften in Deutschland (selbständige, unselbständige). 
3. Spezielle Finanzierungsgesellschaften in Deutschland (für Kleinbahnen, für elektrische 
Anlagen, für die Petroleumindustrie, für sonstige Zwecke). 4.-8. Finanzierungs 
gesellschaften in der Schweiz, in Belgien, in Frankreich, in England, in den Ver 
einigten Staaten. 9. Beurteilung der Finanzierungsgesellschaften. 
C. Schlußteil. VIII. Wirtschaftspolitische und -theoretische 
Schlußfolgerungen. 1. Die Aufgaben der Wirtschaftspolitik gegenüber den 
Beteiligungs- und Finanzierungsgesellschaften. 2. Die Effektensubstitutionsgesell- 
schaften und die Banken. (Die bisherigen Definitionen des Bankwesens. Das Wesen 
der Banken und der Finanzierungsgesellschaften.) 3. Die Effektensubstitutions- 
gesellschaften und der Treuhand- und Trustbegriff. — Register sämtlicher Beteiligungs 
und Finanzierungsgesellschaften. 
Internationaler Volkswirt, Nr. 34, vom 25. Juli 1913: 
... In der Tat hat dieses weite Gebiet der Beteiligungs- und Finanzierungs 
gesellschaften hier einen Meister gefunden, der mit großer Klarheit und 
sicherem Geschick die vielverzweigten Fäden zu entknüpfen weiß, welche diese 
Gesellschaften mit der modernen Volkswirtschaft, dem Kapitalismus und dem Effekten 
wesen verbinden, andererseits ihre unzweifelhafte Machtstellung im modernen Wirt 
schaftsleben klar zu präzisieren. . . . Mit wirtschaftspolitischen und -theoretischen 
Schlußfolgerungen gegenüber den Beteiligungs- und Finanzierungsgesellschaften 
schließt die Arbeit, die trotz ihres Umfanges jeder Gelegenheit nehmen sollte, zu 
studieren, der, ob Laie oder Praktiker, nur im entferntesten mit den Begriffen und 
praktischen Konsequenzen der Volkswirtschaft zu tun hat, wird es doch erst möglich, 
an der Hand dieser Arbeit sich ein klares Bild von der volkswirtschaftlichen 
Bedeutung der Organisationen zu machen, die ohne Zweifel berufen sind, in der 
Weiterbildung unseres Wirtschaftslebens eine bedeutende Rolle zu spielen. 
Gr. Pätz’sche Buchdr. Lippert & Co. Gr. m. b. H., .Naumburg a. d. S.
	        
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