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in Zukunft die Fortschrittsmöglichkeit noch viel geringer ist. Ist der Preis
von 16 sh auf 10% d pro Pfund gesunken, so können alle weiteren Fortschritte
nicht einmal den hundertsten Teil der bisherigen Verbilligung vermitteln.
Daß diese Resultate, wie auch Wolf an zahlreichen Beispielen gezeigt
hat, allgemeine Gültigkeit beanspruchen, läßt sich leicht beweisen.
Die Maschine arbeitet, wie wir sahen, um so billiger, je mehr Produkte
sie zu erzeugen vermag, denn desto geringer ist der Kostenteil, der auf das
Einzelprodukt entfällt. Nehmen wir nun an, durch jede Verbesserung werde
die Leistungsfähigkeit der Maschine verdoppelt und es blieben die Kosten
die gleichen, dann kann dennoch, wie eine einfache Überlegung zeigt, jede
neue Verbilligung nur einen Bruchteil jeder vorhergehenden betragen.
Kostet die Maschine xoooo Mark und besitzt sie bis zu ihrem Verschleiß
eine Leistungsfähigkeit von 1000 Produkteneinheiten, so entfällt auf jedes
Produkt ein Kostenanteil von 10 M. Wird nun die Leistungsfähigkeit der
Maschine in derselben Zeit verdoppelt ohne Kostensteigerung, so beläuft
sich der Kostenanteil der Produkteneinheit auf 5 M. Eine weitere Verdoppelung
senkt ihn nur auf 2,50 M. Bei einer Leistungsfähigkeit von
8000 Produkten sinkt der Kostenanteil nur auf 1,25 M. usw. In der Praxis
gelingt es aber bei weitem nicht immer, die Leistungsfähigkeit eines
Maschinentyps oder eines Produktionsverfahrens zu verdoppeln, und
immer wird die Leistungssteigerung erkauft durch das Anwachsen der
Anlagekosten. Hin und wieder mögen die höheren Anlagekosten durch eine
Verminderung der Betriebskosten aufgehoben werden, wodurch aber, wie
das Beispiel zeigt, das Resultat nicht wesentlich gebessert wird. Die neue
Verbilligung der Produkteneinheit bleibt hinter der bisherigen zurück.
Größere Sprünge werden in der Regel nur erzielt beim Übergang zu einem
ganz neuen Verfahren. Aber auch diese Möglichkeit wird um so mehr eingeengt,
je leistungsfähiger bereits das alte Verfahren war, und man kann
wohl sagen, daß eine Leistungssteigerung des neuen Verfahrens nur bei
chemischen Prozessen gelegentlich ohne erhebliche kostspieligere Maschinenanlagen
durchführbar ist. In der ersten Zeit der Maschinenverwendung
sowie der Benutzung eines neuen Verfahrens sind im großen
ganzen die Chancen für eine größere Kostensenkung am günstigsten. An
diesen Punkten mag sich sogar gelegentlich, bis die Maschine oder das
neue Verfahren einen gewissen Grad der Vervollkommnung erfahren hat,
das Tempo der Produktivitätssteigerung bergauf bewegen, dann aber muß
es sich trotz aller weiteren Verbesserungen senken. Haben wir oben gesehen,
daß in der Entwicklung des Maschinenwesens ein Zwang zur Massenerzeugung
liegt, so sehen wir jetzt, daß trotz rasch gesteigerter Massenerzeugung
die Chancen der Kostensenkung sich verschlechtern.
Außer durch Fortschritte der Technik konnten und können die Kosten