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terin, Schokoladen-Arbeiterin, Samtschneiderin, Schneiderin, Spu
lerin, Textilarbeiterin, Waffelbäckerin, Waschfrau;
2. von dreizehn Tabaksortiererinnen: je vier: Dienstmäd
chen, Arbeiterin, drei: Aufwärterin, je eine: Maschinenstrickerin,
Näherin;
3. von sechsundzwanzig Zigarettenpackerinnen: vier
zehn : Dienstmädchen, fünf: Arbeiterin, je eine: Banderoliererin,
Etikettiererin, Landarbeiterin, Schneiderin, Strohhutnäherin, Tabak-
Einlegerin, Verkäuferin;
4. von sechzehn Arbeitsmädchen: sechs: Dienstmädchen,
drei: Näherin, zwei: Schokoladen-Arbeiterin, je eine: Packerin,
Garniererin, Blumenarbeiterin, Metallarbeiterin, Verkäuferin;
5. von vier Kartonnagen-Arbeiterinnen:je eine: Dienst
mädchen, Lohnarbeiterin, Zigarettenmacherin, Tabaksortiererin.
Wie wir aus diesen Angaben ersehen können, sind besonders
viele Arbeiterinnen zuvor Dienstmädchen gewesen. Die Hoff
nung auf reichlicheren Verdienst und die Aussicht, mehr freie
Zeit und größere Ungebundenheit zu erlangen, haben diese
Mädchen gewöhnlich dazu verleitet, den Dienst zu verlassen und
die Fabrik aufzusuchen, sei es, um nur als ungelernte Arbeiterinnen
daselbst tätig zu sein, sei es, um eine Berufsgeschicklichkeit, eben
das Zigarettenmachen, zu erlernen und sich so eine Aussicht auf
besseres Fortkommen zu verschaffen.
Zur Ausbildung als berufsmäßige Zigarettenmacherin ist eine
längere Lehrzeit erforderlich, denn obwohl das Zigarettenwickeln
dem äußeren Anschein nach eine höchst einfache Arbeit zu
sein scheint, bedarf es zu seiner kunstgerechten Ausführung doch
neben Unterweisung von sachkundiger Seite vor allem einer längeren
Übung. Das Bestreben der angehenden Zigarettenmacherin muß es
in erster Linie sein, zu erlernen, die Zigaretten gleichmäßig, nicht
zu fest und nicht zu locker, zu stopfen, damit sie gut lüften. Die
ersten Tausende von Zigaretten, die Anfängerinnen herstellen,
pflegen gewöhnlich für den Verkauf gänzlich unbrauchbar zu sein.
Das Anlernen der Anfängerinnen erfolgt in den kleineren und mitt
leren Betrieben entweder durch den Werkmeister oder durch eine ältere,
geschickte Arbeiterin, die von ihrer Schülerin direkt für ihre Be
mühungen eine angemessene Entschädigung erhält. Größere Betriebe
haben gewöhnlich besondere Lehrabteilungen eingerichtet, in denen
die Lehrmädchen von besonders hierfür angestellten Personen, ge
übten, älteren Arbeitern oder Arbeiterinnen, in der Kunst des
Zigarettenmachens unterwiesen werden. Als Lehrgeld erheben