Kapitel V. Proudhon und der Sozialismus von 1848.
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haben, um dem gegenwärtigen Zustand zu entrinnen, als sein genaues
Gegenteil zu empfehlen. Das schwierige Problem, das zur Untersuchung
steht, ist nicht, die bestehenden wirtschaftlichen Kräfte zu zerstören,
sondern sie ins Gleichgewicht zu bringen 1 ). Es handelt sich nicht
darum, die „wirklichen wirtschaftlichen Kräfte“, nämlich „die Arbeitsteilung,
die Kollektivkraft, die Konkurrenz, den Kredit, das Eigentum
selbst und die Freiheit zu unterdrücken“ 2 ), sondern im Gegenteil, sie alle
aufrecht zu erhalten, aber sie daran zu hindern, Schaden anzurichten,
the Sozialisten denken aber nur daran, sie zu zerstören.
An Stelle der Konkurrenz wollen die Sozialisten die Genossenschaft
dnd die Organisation der Arbeit setzen; an Stelle des Privateigentums
die Gütergemeinschaft 3 ) oder den Kollektivismus; — an Stelle des freien
Spiels der persönlichen Interessen die Leidenschaften, wie Fourier,
di e Liebe und die Hingebung wie die Saint-Simonisten, oder die Verrüderung
wie Cabet. Nichts davon genügt Proudhon.
Die Genossenschaft und die Organisation der Arbeit weist Proudhon
as der Freiheit des Arbeiters zuwider zurück 4 ). Ihre vorgebliche Macht
i, t loh glaube, der erste zu sein, der mit vollem Verständnis die Tatsache zu
tr ■L U h*' en gewagt hat . .., daß man, anstatt die wirtschaftlichen Kräfte, deren Überm
1 R un £ uns umbringt, einzuschränken, sie miteinander ins Gleichgewicht bringen
da'ß ’ ( aUf ® runc * des wenig bekannten und noch weniger verstandenen Grundsatzes,
siok tre £ ensä l' ze nicht sich zerstören, sondern sich gegenseitig stützen müssen, und
geradedeshalb stützen, weil sie Gegensätze sind“ (Justice,usw., Bd.I, S.265—266;
s S ßl che Idee auf S. 302—303). An anderer Stelle: Das, was die Gesellschaft
( |. c L ist das Gleichgewicht ihrer natürlichen Kräfte“ (Revolution
B ®ontr§e par le Coup d’fitat, S. 43).
der Tr "^^Arbeitsteilung, die Kollektivkraft, die Konkurrenz, der Tausch,
Wirt kV*-*’ so £ ar das Eigentum und die Freiheit, ... das sind die wirklichen
an Ü M^henKräfte, immaterielle Prinzipien allen Reichtums, die, ohne den Menschen
fi rlei *0+ enSC k 0n zu I esseb B dem Produzenten die weiteste Freiheit lassen, die Arbeit
e ineS v? 1 S ’ e begeistern, ihren Ertrag verdoppeln, zwischen den Menschen
v erbi °,"Parität schaffen, die nichts Persönliches hat, und sie durch stärkere Bande
r a j e r '. en > a ls es alle Sympathieprojekte und alle Kontrakte vermögen“ (Idee gene-°
UVr -, e Revolution au XIX e siöcle, S. 95). In der Capacitö des classes
schied r6S ’ ^ a P' NIII, führt Proudhon die „wirtschaftlichen Kräfte“ etwas veri5
U j el L au R Er zählt zu ihnen noch die Assoziation und die Mutualität und kommt
aaer , m onlusse, indem er die Zugkraft des Wortes Assoziation auf die Arbeiter durchaus
i n d daß die wirkliche Assoziation die der „Mutualität“ sei, (wohl verstanden,
Gesell den er selbst diesem Worte gibt, und nicht in dem heutigen Sinne der
scüaften gegenseitiger Hilfe, der viel enger gefaßt ist).
Vor in Allerdings ist Fourier kein Kommunist, aber Proudhon wirft ihm einerseits
seiti fiWr lem Plm lanstöre die Entlohnung des Kapitals nicht abgeschafft, und anderer-Eähiek*f
16 b äh; vurig eine besondere Entlohnung vorgesehen zu haben, obgleich „die
der L! lten (das TMent) viel mehr eine Schöpfung der Gesellschaft als ein Geschenk
atur sind“ (ler Mömoire sur la Propriötö, S. 156).
bemerk U ’ e °PI )ositi, m Proudhon’s gegenüber dem Prinzip des Assoziation ist höchst
in d er ®jj s wert. Er hat ihr an mehr als an einer Stelle Ausdruck gegeben, vor Allem
A. 66 Sdnörale de la Rövolution au XIX e siede: „Ist die Assoziation
Gid
6 und Rj s t i (jeaei,. d. Volkswirtschaft!. Lehrmeinungen. 2. Aufl.
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