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liehen Rasse bestimmt. Selbst dieses Faktum aber wird die
Mehrzahl der Frauen nicht klar genug verstandesmäßig
erfaßt haben, um es in die Form einer logischen Darlegung
zu bringen.
Die Fortentwicklung des Menschengeschlechtes auf Er
den (eine Entwicklung, die je mehr die alten Mythen und
Träume einer beschränkten persönlichen Unsterblichkeit
verblassen, der Seele Hoffnung ist, deren Licht uns leuch
tet), eine Entwicklung, von der wir erhoffen, daß die
Menschheit einer fernen Zukunft an Geisteskraft und
Weite des sozialen Empfindens die höchsten Menschen
der Jetztzeit um so viel überragen werde, als diese unsere
ersten Urahnen überragen, die mit zitternden Schenkeln
sich zu aufrechtem Gang erhoben, und deren Lippen die
ersten Worte formten — diese Entwicklung ist nur dann
möglich, wenn die männliche und weibliche Hälfte des
Menschengeschlechts gemeinsam fortschreiten, auch künf
tig Seite an Seite wachsend, wie es in der Vergangenheit
war. Aber auch diese tiefe Wahrheit haben möglicherweise
nur wenige Frauen deutlich und logisch als die Grundlage
ihres Handelns erkannt. Wie aus den ersten primitiven
Männern und Frauen, die kaum die Zahl ihrer Finger zäh
len, die keine abstrakte Idee fassen konnten, keine hem
mende Kraft eines sozialen Empfindens kannten, sich in
einer höheren Kultur eineSappho, ein Aristoteles, einSchel-
ling nur dann entwickeln konnten, wenn Mann und Frau
sich Seite an Seite, Schritt für Schritt zusammen entwickel
ten, wenn mit den Windungen des männlichen Gehirns
auch die des weiblichen Zunahmen, wenn so wie ihre Stirne
höher ward, auch die seine wuchs: so wird auch in Zu
kunft, wenn je der lange Aufstieg der Menschheit sich voll
ziehen soll, Mann und Frau Seite an Seite marschieren
müssen, durch Vererbung aufeinander einwirkend und
rückwirkend, wenn nicht jeder Fortschritt unmöglich wer
den soll. i