Ausfuhr.
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1910 95,2 Mill. Mark und 1911 84,4 Mill. Mark. Der Ausfall von 10,8 Milk Mark
im Jahre 1911 ist wohl auf die chinesische Revolution zurückzuführen. China
ist der einzige Markt für japanische Baumwollgarne.
Nach einer späteren Mitteilung der „Japan Weekly Chronicle“ zufolge
belief sich die Produktion im Jahre 1912 in Japan wieder auf 1352 779 Ballen.
Nachstehende Aufstellung gibt ein Bild von der Produktion und der Aus
fuhr japanischer Garne während der letzten fünf Jahre:
Jahr
Produktion
Ballen
Ausfuhr
Ballen
1908
878 570
167 843
1909
1 025 244
258878
1910
X 134 78o
347 632
1911
1 129267
285 009
1912
1 352 779
371 617
1 Ballen wiegt ungefähr 165,6 kg, und die Ausfuhr im Jahre 1912 entspricht
daher 61 540 Tonnen.
Habutae. Wie auf S. 583 zu ersehen, hat Japan die größte Produktion
an Efabutaegeweben. Die Ausfuhr an diesen betrug im Jahre 1911 63,8 Mill.
Mark, aber der Export nach den verschiedenen Ländern zeigt große Schwan
kungen. Amerika importierte im Jahre 1911 viel weniger, als gewöhnlich,
während Indien und die Straits Settlements viel mehr absorbierten. Die Qualität
von Echizen und Kawamata wurde innegehalten. Kaga gab zu vielen Klagen
Anlaß. Daher hat sich die japanische Regierung auch entschlossen, eine be
sondere Qualitätskontrolle einzuführen. Seit Oktober 1911 tragen alle in Japan
erzeugten Habutae einen Regierungsstempel, der ihre Beschaffenheit, Länge,
Breite und Gewicht genau angibt. Auf diese Weise soll eine Qualitäts
verschlechterung, wie sie schon für manche asiatische Ausfuhrindustrie ver
hängnisvoll geworden ist, hintangehalten werden.
Seidene Taschentücher. Der Export ist während der letzten Jahre
stationär geblieben. Während des Berichtsjahres wurden 1434627 Dutzend im
Werte von 9,2 Mill. Mark exportiert.
Seidene Schale. Auch hier macht sich ein stetiges Anwachsen des
Exports bemerkbar. Ausgeführt wurden 515 087 Stück im Werte von 0,7 Mill.
Mark.
Seidene Schlafröcke. Der Export betrug 150 395 Stück im Werte von
1,5 Mill. Mark.
Seidene Stickereien. Der Export hat sich von 0,2 Mill. Mark im Jahre
1910 auf 0,6 Mill. Mark im Jahre 1911 gehoben. Der Export richtete sich
hauptsächlich nach Indien, Amerika, Australien.