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Legitimations-Karte No.
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19 Forderungen zusammen,
und dann ward im September
1893 der Chariteboykott
ins Werk gesetzt.
Seine Durchführung stieß auf
mancherlei Schwierigkeiten,
trotzdem konnte die Arbeiter-Sanitätskommission
bald feststellen,
daß der Beschluß
kräftig befolgt wurde. Ein
im Dezember 1894 im
„Vorwärts" veröffentlichter
Bericht ergab folgenden Rückgang
in den Einnahmen der
Charite, wobei noch zu berücksichtigen ist, daß bei einem Teil der Krankenkassen
der Boykott schon im vierten Quartal 1893 seine Wirkung ausgeübt
hatte:
für 4 Quartale für die 3 ersten
1893 Quartale 1894
Inhaber dieses äst Beauftragter der
Ärbeiter-Saaltäts-Commissioa.
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184. Legitimationskarte der Beauftragten
der Arbeiter-Sanitätskommission
Es hatten gezahlt:
Tabakarbeiter
174 Mk.
22 Mk.
Goldschmiede
458
„
272
„
Gelbgießer
568
„
—
„
Bildhauer
1346
„
216
„
Mechaniker usw
1360
426
ff
Töpfer
1466
tr
90
„
Zimmerer
2 798
258
u
Schuhmacher
5 250
956
Schneider
13 743
3 470
affe der gewerblichen Arbeiter
52115
„
12 712
zusammen 79 278Mk. 18 422Mk.
Der Boykott war mehr, als man seitens der Charite vorausgesehen
hatte, harte Tatsache geworden.
And so blieb er denn auch nicht wirkungslos. Im Oktober 1894
statteten verschiedene Staatsminister und eine Anzahl höherer technischer
Staatsbeamten gemeinsam der Charite einen Besuch ab, um sich, so ward
der Presse berichtet, durch den Augenschein davon zu überzeugen, ob und
inwieweit der Boykott gerechtfertigt sei. Ein offizieller Bericht über die Arteile,
die sie abgegeben, ist nicht veröffentlicht worden. Aber — eine Reihe der
Mißstände, um derentwillen der Boykott proklamiert worden war, wurden
abgestellt. Man gab nicht direkt zu, daß es infolge des Boykotts geschah,
aber man ließ es sich angelegen sein, die Steine des Anstoßes aus dem
Wege zu räumen. Wünsche der Krankenkassen wurden erfüllt und der
längst notwendig gewordene Neubau der Charite beschlossen.
Ähnlich war das Schicksal der anderen Agitationen der Kommission.
Ihre Wirkung war nicht immer eine unmittelbare; sie trat öfters unter
Formen ein, die nicht erkennen ließen, daß auch die Arbeiter-Sanitätskommission
mit den betreffenden Maßregeln etwas zu tun hatte. Diese erblickte eben
ihre Aufgabe in erster Linie darin, durch rückhaltlose Bekanntgabe von
Mißbräuchen einen Druck auf die Gewissen auszuüben und das Werk
derer zu ergänzen und zu erleichtern, die in den öffentlichen Vertretungs-25»