Full text: Gesamtstaat, Dualismus und Pragmatische Sanktion

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sult againak javära kirälyvälasztäsi jogärol lemondott ugyan, 
de azert az örökles jogän ällo kiraly is a szent 
koronätol koronäzas ütjän nyeri törvenyes hatal- 
mät. * 1 Es sei eben ein Kardinalsatz des ungarischen öffent 
lichen Rechts [A magyar közjognak .... alaptetele], daß 
die Regierungsgewalt [föhatalom, wörtlich : Obergewalt] aus 
der Heiligen Krone auf den zum Thron Berufenen hinüber 
fließt [ätszärmazni]. Ohne Krönung gibt es keinen gesetz 
lichen König, keine gesetzliche Königsgewalt; koronäzas 
nelkül a magyar közjog szerint nincs törvenyes kiraly, nincs 
törvenyes kiralyi hatalom, mert ezt a hatalmat a tronra 
jogosftott a nemzet akaratäböl a szent koronätol kapja. Es 
gibt auch keine Untertanenpflicht [nincs alattvalöi köteles- 
seg], weil — wie ja doch Werböczy klar sage — die freien 
Mitglieder der Nation, die Adeligen, nur der Gewalt des 
gesetzlich gekrönten Königs, des rex legitime coronatus 
unterworfen sind [mert a nemzet szabad tagjai, a nemesek 
csak a törvenyesen megkoronäzott kiräly hatalmänak van- 
nak alävetve]. An Stelle der Adeligen sind seit 1848 die 
Staatsbürger Glieder der Heiligen Krone. Nur der gekrönte 
König könne Gesetze sanktionieren [szentesfthett törve- 
nyeket] und Privilegien erteilen.^ Im G. A. III : 1799 spiegeln 
sich nach v. Timon alle diese staatsrechtlichen Lehrsätze 
[ugyanezek a közjogi tetelek] wieder, indem dort als Frist 
für die Krönung sechs Monate seit der Thronerledigung" 
festgesetzt werde. Sie muß innerhalb dieser Zeit inomisse, 
okvetlenül erfolgen. Während der Zeit bis zur Krönung hat 
der Erbkönig nur, wie sich Ferdinandy 2 ausdrückt, eine 
Rumpfgewalt, v. Timon nennt ihn, den bereits berufenen, 
aber noch ungekrönten haereditarius rex bloß «tronutod », 
Nachfolger auf dem Thron, Thronfolger. Er kann bloß die 
mit der Verfassung übereinstimmende Regierungsgewalt aus 
üben : csak az alkotmänynyal megegyezo kormänyzati hatal- 
1 Von Timon selbst unterstrichen. 
2 Staats- und Verwaltungsrecht des Königreichs Ungarn und 
seiner Nebenländer, madjarisch derzeit nicht erreichbar, daher in der 
Übersetzung von Heinrich Schiller, Bd. XVI der «Bibliothek 
des öffentlichen Rechts », Hannover 1909, S. 89.
	        
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