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baren Gütermenge nur jene der durch die Gesamt
quantität noch gesicherten Bedürfnisbefriedigungen ab
hängig, welche für diese Person die geringste Bedeutung
unter diesen letztem haben, und der Wert einer Teil
quantität ist für jene Person demnach gleich der Be
deutung, welche die am wenigsten wichtige der durch
die Gesamtquantität noch gesicherten und mit einer
gleichen Teilquantität herbeizuführenden Bedürfnis
befriedigungen für sie haben 1 ).
Die Grenznutzentheorie ist eine Reaktion gegen die
ältere politische Ökonomie, die vornehmlich die Massen
tauschvorgänge auf dem Markte betrachtete, die in ihren
epigonenhaften Entartungen die Volkswirtschaft als einen
Mechanismus ansah, den sie durch einfache Formeln,
durch sogen, „wirtschaftliche Gesetze“ bemeistern wollte
(z. B. die Currency-Schule: eine treffliche Kritik über
„das Curreney-Principle und die englische Bankgesetz
gebung“ vergl. Marx,. Das Kapital, III. Bd., 2. Teil,
34. Kapitel).
Die Grenznutzenlehre hat einen individualpsycho
logischen, demokratischen, ja humanen Zug; sie be
trachtet das Individuum einzeln und konkret, die Inten
sität seiner wirtschaftlichen Bedürfnisse und Unterschieds
empfindungen zu ergründen und es demgemäß in rich
tige Beziehung zur Gesamtheit (z. B. in der Steuer
leistung) zu stellen. Die Ideengänge und vielfach die
Anregungen der Grenzwerttheoretiker wurzeln in den
Ideenbildungen der modernen Psychophysik 2 ), die das
Empfindungsleben des Individuums zum wissenschaft
lichen Objekt des Experiments machte, denn sie wurzelt
schließlich in Kants „Idee“: „die Qualität der Emp
') Menger, Grundsätze der Volkswirtschaftslehre, 1871,
S. 98—99, überhaupt instruktiv Kapitel III—VI.
2 ) Vergl. A. Wagner, Grundlegung I, 1, S. 73—83.