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lassen. Bisher sind durch die Kriegswirtschaftsstelle für den Kreis
39 solcher Pferde beantragt.
Der wechselseitigen Gespann Hilfe muß für die
Frühjahrsbestellung besondere Aufmerksamkeit von seiten der Bezirksleiter
geschenkt werden.
Die Sicherstellung der Volksernährung ist jetzt die erste Pflicht
der Landwirtschaft. Trotz aller Schwierigkeiten muß es gelingen,
im Kreise auch die vierte F r ü h j a h r sb e st e l I u n g in der
Kriegszeit so zu gestalten, daß sie dem Vaterlande zum Segen
gereicht."
Diese Anweisung ist geeignet, die Vielseitigkeit des
Gebiets zu veranschaulichen, dem die Kreisverwaltung jetzt im
Kriege ihre Aufmerksamkeit zuwenden muß.
AIs letzte der „Einrichtungen" möge erwähnt werden, daß
eine Reihe von Kreisverwaltungen dazu übergegangen ist, die
Kreiseingcsessenen durch besondere Veröffentlichungen.
regelmäßig erscheinende „Kriegswirtschaftliche Nachrichten"
oder dergleichen, aus dem Laufenden zu halten. Die Fülle der Verordnungen
ist so groß. daß der einzelne Landwirt sie nicht mehr
selbst zu entwirren vermag. Ein derartiges Nachrichtenblatt, das
das Wichtigste herausschält, an die Pflichten des Tages erinnert,
hier und da auch schwer verständlich erscheinende Maßnahmen erklärt
und überhaupt eine aufklärende und mahnende Tätigkeit
ausübt, hat sich als ein zweckmäßiges Mittel bewährt.
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Druck von A. Sehdel 6c Cle. G. m.b. H., Berlin SW oi.
S>e:;t 40.
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