Phytosterin-Probe und Phytosterinaoetat-Probe.
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Form breiter sechsseitiger Tafeln (Fig. 263 d), doch beobachtet man auch die
Kristallformen g und h in Fig. 263. Die verschiedenen Formen treten auch bei
ein und derselben Kristallisation vielfach nebeneinander auf. Die Kristallformen
e und f dagegen werden nur selten angetroffen.
Die „Auslösungsrichtungen“
liegen parallel der Längsrichtung
der Kristalle und senkrecht dazu.
Cholesterin- und Phytosterin
kristalle unterscheiden sich auch
durch die Größe ihrer Winkel;
doch sei in dieser Hinsicht auf
die Quelle verwiesen.
y) Mischungen von
Cholesterin und Phytos
terin. Diese kristallisieren
nicht in nebeneinander auf
tretenden Formen von Chole
sterin und Phytosterin, sondern,
wenn beide Körper in ungefähr
gleichen Mengen vorhanden sind
oder das Phytosterin vor
herrscht, in den gleichen oder
doch (bis auf die Differenz in
Fig. 262,
Kristallformen des Cholesterins.
Nach A. Börner.
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Fig. 263.
Kristallformen des Phytosterins.
Nach A. Börner.
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den Winkeln) so gut wie gleichen Formen, wie die reinen Phytosterine. Wenn
dagegen Cholesterin in der Mischung bedeutend vorherrschend ist, so ist die
Kristallform des Gemisches weder die des Phytosterins noch Cholesterins, sondern
es entstehen große Mengen äußerst feiner, kurzer Kristallnädelchen (Fig. 264 a),
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Fig. 264.
Kristallformen von Mischungen des Cholesterins mit Phytosterin.
Nach A. Börner.
Fig. 266.
Kristallformen von Mischungen
d. Cholesterins mit Phytosterin.
(Stärker vergrößert als Fig.
264a.) Nach A. Börner.
die sich bei genauerer Untersuchung als dreiseM^ Sachen erkennen lassen
(Fig. 265) und die für derartige Gemische ®" n “J. dünnter Lösung erhält man zu-
Bei sehr langsamem Kristallisieren Ta f e i n . die am Bande fast aus
weilen ans dieser Mischung auch große ( , X 264 b) oder auf denen
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zahlreiche Nädelchen in paralleler Stellung Gig. > & f l Teil
Mischkristalle beobachtet man selbst noch in Gemischen, m denen