fullscreen: Bergwirtschaftliche Arbeitsgemeinschaft

und Absatzmöglichkeitin der Gegenwart und allernächsten 
Zukunft ankommt: nur diese sind ins Auge zu fassen und den 
Bauwürdigkeitsschätzungen und Vorratsbewertungen zugrunde zu 
legen. 
Damit also wird die an die geologische Aufnahme sich an- 
schließende wirtschaftliche Erfassung wesentlich vereinfacht, ja 
überhaupt erst ermöglicht. 
Ein weiterer wissenschaftlich-methodischer Grundsatz weltwirt- 
schaftlicher Lagerstättenbewertungen ist die Kontrollierbar- 
keit der Berechnungen und Schätzungen. Erst dadurch werden 
sie, wenn nachgeprüft und anerkannt, in die Reihe wissen- 
schaftlicher Daten emporgehoben, mit denen weitergebaut werden 
kann. 
Eine Bekanntgabe der einzelnen Voraussetzungen und Grund- 
lagen der Schätzungen ermöglicht dann auch eine sofortige Korrek- 
tur, sobald geologische, technische, wirtschaftliche Entdeckungen 
oder politische Verschiebungen eintreten, die plötzlich das ganze 
Bild ändern können. Das Bewertungsbild steht ja nicht stabil ein 
für allemal fest, sondern befindet sich im durchaus nur augenblick- 
lichen und labilen Gleichgewicht. Schon im Augenblick der Be- 
kanntgabe und Veröffentlichung sind solche Zahlen nur relativ 
richtig und müssen zu jedem Benutzungszweck neu berechnet und, 
wie ein empfindliches Instrument, von neuem justiert und ein- 
gestellt werden. Ja es müssen wie in der Physik förmliche Korrek- 
turtabellen beigegeben werden. Die Wahl gewisser Voraussetzungen 
muß dem Benutzer für seine Zwecke und seine Zeit innerhalb ge- 
wisser Wahrscheinlichkeitsgrenzen freigestellt werden. Da einige 
Werte sich gegenseitig bedingen und ausgleichen, z. B. Förder- 
menge und Selbstkosten, Qualität und Absatzmenge, Risiko und 
Rente, so stellen solche Tabellen die inneren Gründe der Schätzung 
besser klar als eine einmalige Rechnung unter einmaligen festen 
Voraussetzungen. 
Der wichtigste und doch so schwer durchzuführende metho- 
dische Grundsatz ist endlich die Vergleichbarkeit der Schätzung 
und deren Zahlen: Wichtig, weil hiervon die Erreichung des eigent- 
lichen Zweckes von Weltinventuren, eben der Vergleich, abhängt, 
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