Full text: Handbuch der vergleichenden Statistik- der Völkerzustands- und Staatenkunde

Anhang. Zur Philosophie der Statistik.. 
529 
Doch — sagt man — das Starre, Zurückstossende, Trockene der 
Statistik bleibt immerhin. — Gerade dies ist an sich em Irrthum, so 
wenig wir eine Behandlung der genannten Wissenschaft , wie dieselbe 
Nutzen zu gewähren ? . 
^'"%mref%ühne „praktischen Werth-^wesen s^, dass die 
Statistik, wie es namentlich durch l)r. Boudin bezüglich Algeriens g 
Nord- und Mitteleuropa sind? Die Statistik hat nemlich dargethan, dass, 
während in Frankreich von 1 0,0U0 Einwohnern durchschnittlich im Ja ire 
24UsWrbmi, v^derghddmn/^izaM m Al@;erien 527 (h^did^ilod 
weggerafft werden, obwol die Colonisten in der Regel krdhigst^ 
Lebensalter angehören, in welchem in der Heiinath von 1 ^ 
100 erliegen. Als im Jahre 1853 eine Genfer Gesellschaft auf al e W . 
Landleute an warb, um eine Schweizer-Colonie m der Nähe von Setif 
zu begründen, war es die Statistik, welche die Beweisgründe lieferte, 
um vor Betheiligung erfolgreich zu warnen. Das Missglücken des 
Unternehmens ward voraus berechnet und durch eine einfache kleine Ab 
handlung bewirkt, dass Tausende, welche sich zum Wegzug bereits 
gerüstet hatten, ihren Entschluss erst verschoben, dann ganz aufgaben. 
Von den bereits Fortgezogenen aber starben 14,2 Procent im ersten 
Kolb, StatUtik, 4. Aufl. 34
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.