alledem erklärt sich die außerordentliche Konjunkturempfindlichkeit
des Schrotts und die Tatsache, daß der Schrottpreis
stets zeitiger anzieht, als eine Steigerung der Rohstahlerzeugung sich
arkennbar macht. Mit Recht wird in den Vierteljahresheften zur
Konjunkturerforschung*) erwähnt, daß bei „ansteigender Konjunktur
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Abb. 10. Deutschland: Stahleisenpreis und Schrottpreis 1924 bis 1926.
Monatsdurchschnittspreise für Siegerländer Stahleisen ab Siegen und für Kernschrott
frei rheinisch-westfälischem Verbraucherwerk in Reichsmark je Tonne zu
1000 Kilogramm,
sich das Preisverhältnis von Schrott zu Roheisen immer recht günstig
für Schrott gestaltet“.
Hervorzuheben aber ist, daß der Handel weniger ein Interesse an
absolut hohen Schrottpreisen hat, sondern vor allem am Differenz-!)
Jahrgang 1, 1926, Heft 1 S. 84, Artikel „Schrottmarkt und Konjunkturverlauf“.
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