2. Kap. Volkszahl und Volkswachstum 28 5
84111851
bis ' bis
zo 60
(861 1871 1881! 18911 1901
bis bis bis bis bis
9 Sol! oo oo 10
I911
bis
13
/ |
1 1925 lt026 1927
24
Deutsches Reich "26,5 26,4
Frankreich 32,7 30,8
England u. Wales 22,4 22,2
Belgien *24,4 22,6
Niederlande "26,2 ' 25,6
Dänemark 20,4 20,6
Schweden 20,6 21.7
Norwegen 187 74
Spanien
Rußland
Serbien
Schweiz
Italien
26,9 | 27,2 25,1 22,2 18,7 16,0 1391119 '11,7' 12,0
30,3 ' 31,5 29,5 26,6 23,4 |18,3 17,5|17,7 17,5 16,6
22,6 121,4 19,2 18,2 152 100 12,2 |12,2 11,6’ 12,3
ef 20,6 ' 19,1 16,5114,8 13,6 |13,1 13,3 13,0
25,4 24,3 21,0'18,3 15,2'13,0 10,8| 9,6 09,8 10,3
19,9 119,4 18,3 17,4 14,3'13,3 197 110,9 12,01 11,5
20,1 ' 18,2 16,9 16,3 14,8 13.7 12,4Alız,7 171,8
18,0 17,0 17,0 16,1 15,2 13,2 11.” 10,9 9,1|11,2
30,6 — 231,8 29,8 25,3 22,2%, 27,“ 109,4 19,0) 189
571 25,3 33,9 33,0 29,8 — [21,7 123,15
20,9 34,1 25,5 27,0 23,5 21,5% - ; — —
22,7 123,4 20,8 18,8 8103) 120 [122 [167
| it 25 [234 208 068108 19,6 |17,4 116,6 16.8 15,6
I} 1911—1915 2) I1911—1912 3) 1923
a
Länder, die, wenn auch z. T. im Zusammenhang mit einem anderen
Altersaufbau, eine noch geringere Sterblichkeit aufweisen. Auch
innerhalb der europäischen Staaten sind hier noch erhebliche
Unterschiede vorhanden. Dabei hat der Rückgang der Sterblichkeit
in stärkerem Ausmaße eigentlich erst in dem letzten Jahrzehnt des
19. Jahrhunderts eingesetzt, um dann progressiv weiter abzunehmen;
bis dahin konnte man eigentlich nur ein gewisses Schwanken in
der Höhe der Sterblichkeit, das aber doch nach unten tendierte,
beobachten. Allerdings liegen hier die Verhältnisse in den euro-
päischen Staaten keineswegs gleichartig.
Man erkennt leicht, daß in einem solch starken Rückgang der
Sterblichkeit ein mächtiger Faktor zur Vergrößerung und Ver-
stärkung des Volkswachstums liegt. Es ist wichtig, die wesentlichsten
Ursachen dieses Rückganges kennen zu lernen und damit auch
zugleich der Antwort auf die Frage näher zu kommen, welche
Grenzen einem noch weiteren Rückgang der Sterblichkeit ge-
zogen sind. Denn damit müssen sich dann auch manche An-
haltspunkte für die weiteren Tendenzen im Volkswachstum er-
geben. Freilich muß man sich hier vor voreiligen Prophezeih-
ungen hüten.
J. G. Hoffmann hat gemeint, daß mit einer Sterblichkeit von
21,5 auf Tausend schon ein ganz besonders günstiger Fall an-
genommen sei und daß eine Sterblichkeit von 20 auf tausend