‚37%
Der Finanzbedarf im
vom Standpunkt
4) im Bun
Bezeichnung des, Finanzbedarfs
Österreich 19271)
me | al. Ay | ie Konl
in vH | Mill. MVK MVE
Mill. S
Gesamter Finanzbedarf (einschl. Gemeinden) ..,
Javon eigentliche Verwaltung (einschl. Gemeinden)
davon:
I. Bund: a) Hoheitsverwallung ....0000000000
b) Leistungsverwallung ....0.0.000000
2. Gliedstaaten; a) Hoheitsverwaltung ........
b) Leistungsverwaltung .......
Finanzbedarf der eigentlichen Verwaltung
1. Gesamt-Staat (Bund und Gliedstaat) .....
a) Hoheitsverwallung ...00000000000000 000
b) Leistungsverwaltung ....0000000000000004
2, Gemeinden .............
2 036,2
1 465,0
200,0 1068,4 |
720 768,7
180,8
115,5
1,4 | 13
8 | 26,
2,7 28,6
{
398.6 | 9.6) 209.2
18,2
19,0
4,3
814
924,6 ] 45,5 | 485,2 72,9
/
286,5 | 14,1 / 150,4 22,6
638,1 | 31,4 334,8 50,3
540.4 26.5 | 283.5 42.6
; Der Finanzbedarf Wiens wurde auf Gemeinden und Länder aufgeteilt: Wien als Land 195,0 Mill. S, Wien als Gemeinde
Posten. Dieser wurde in den nicht eingeklammerten Ziffern beim Finanzbedarf der eigentlichen Verwaltung nicht berück-
lie Hoheitsvorwaltung, der Rest auf die Leistungsverwaltung entfallen. — Die hier schätzungsweise eingesetzten 50 Mill, Fı
Kantonalausgaben in den nicht eingeklammerten Zillern nicht in Abzug gebracht; in den eingeklammerten Ziffern wurde
der Einzelstaaten == 78,7 Mill. $ == 0,8 vH des (jesamtfinanzbedarfs ist im Bedarf der eıgentl. Verwaltung, abweichend von
200 Mill, $ eingesetzt; sie liegen möglicherweise etwas höher (vgl. Mabel Newcsmer, s. Anmerkung S, 805). — *) Dio Ge
und der gesamte öffentliche Finanzbedarf auf 11.132 Mill, $ geschätzt. In dieser Ziffer sind jedoch sicherlich die öffent-
tistischen Materials über die Gesamtausgaben der (;emeindeverbände und der Gemeinden über 2500 Einwohner (netto)
ausgaben (netto) der Gemeinden über 30000 Einwohner geschätzt. In W,u, St. 1929 Nr. 19 8.797 ist irrtümlich der
hoch angegeben worden; der Finanzbedarf der Grafschaften beläuft sich auf über 1000 Mill.$. (Vgl. Quellen und
b) im Ein
Großbritannien 1925 | Frank
aL£ | im vr | Mil [je Kopf| a gr |
Mal. | in vH | MVE | ie Kop | Mill. fr | in vH
288,8 | 49471,0 | 700,0
134,9 ! 18278,0 ! 36,9
7,2 2918,0 5,9
17,2 | 4868,0 | 98
Gesamter Finanzbedarf (einschl. Gemeinden) ...
Javon eigentliche Verwaltung (einschl. Gemeinden)
1. Zentralstaat a) Hoheitsverwaltung ........
b) Leistungsverwaltung .......
2, Gliedstaat a) Hoheitsverwaltung ........
h) Leistungsverwaltung .......
Finanzbedarf der eigentlichen Verwaltung
1. Staat (ohne Gemeinden) .......000000000 92,0 | 8,5 | 1099,0 | 24,4 | 7776,01 15,7
a) Hoheitsverwallung .....0000000000000000 28,0 2,6 | 324,0 7,2 | 2913,0 | 5,9
b) LeistungsverWaltUng ......0.00000000 004 64,0 5,9 775,0 |. 17,2 | 4868,0 9,8
2. Gemeinden .......0.00000000001 0000er | 414,0 | 38,2 | 4978,0 110,5 | 200 21,2
finanzwirtschaftliche Folgen der manchmal sich überschneidenden Wirkungskreise ver-
schiedener Stufen innerhalb der Selbstverwaltung vor.
Vergleicht man nicht die auf Grund der Staatsstruktur sich ergebende Verteilung
des Finanzbedarfs, sondern die Finanzbedarfsziffern für die einzelnen gebiets-
körperschaftlichen Verwaltungssphären je Kopf der Bevölkerung und rechnet die sich
ergebenden Ziffern in Mark Vorkriegskaufkraft um’), dann ergeben sich weitere Ausblicke
auf die finanzwirtschaftlichen Auswirkungen der einzelnen Bundesstaatssysteme.,
Zunächst hat jeder Staat auf Grund des Krieges, durch den er mehr oder weniger in Mit-
leidenschaft gezogen wurde, Lasten zu tragen, die nicht ohne weiteres vergleichbar
ı) Über die Berechnungsmethode vgl. S. 556.
— 799 —
Bundes- und Einheitsstaat
der letzten Verwendung
Jdesstaat
Schweiz 1926?)
am ; je Kopf
Mill. Fr in vH | Mill. MVK | "AV
Vereinigte Staaten von Amerika 19273)
; Ta | am MvE | ie Kopf
Mill. $ in vH | Mill. MVK |
vr EEE “——
1.830,8
949.1
1 117,4)
35,4
7.9
80,4
(210,4)
309,4
1397.71
100,0
71,8
(84,0
2,7
2,8
6,0
(8,3)
(29,9)
701,9 177,8
500,6 | 126,4
589,8) | (248,9)
18,7 47
20,0 | 5,1
42,4 | 10,7
(58,2) (14,7)
163,28 41,2
1209.27) | (53,0)
1
10 190,14). | 100,0
73721 72.4
26021,3 | 2225
18 957,4 | 162,1
274,7 Sr 706,4 | 6,0
221,4 | 2,2 569,3 4,9
|
170,7 1,7 439,0 3,8
11,8 | 30994 26,5
12053
413,1 81,0 217,9 55,0
581,4) 143,7) 306,6) (77,5)
115,8 8,7 61,1 15,4 445,4
145,8) (22,0) (76,9) (19,4)
347,3 26,1 183,2 46,3 | 14267
435,6) | (32,7) (229,7) | (58,1) |
536.0 20.3 282.7 71.4 5 500,0
1 872,1
18,4 | 4814,1 41,2
44 11458 9,8
;
14,0 | 3 668,8 31,4
}
| SL0 | 14 143 3 120.9
245,4 Mill, S. - ?) Die Kantonalausgaben enthalten unter Finanzverwaltung in Höhe von 168,3 Mill. Fr einen vieldeutigen
sichtigt. In den eingeklammerten Ziflern wurde er derartig aufgeteilt, daß 30 Mill. Fr als Steuerverwaltungsausgaben auf
Überweisungen der Kantone an die Gemeinden wurden von den nach Hoheits- und Leistungsverwaltung aufgegliederten
von der Voraussetzung ausgegangen, daß diese 50 Mill. Fr auf die Leistungsverwaltung entfallen. — *) L’er Schuldendienst
den übrigen Ländern, nicht enthalten. An Überweisungen der Einzelstaaten an die Gemeinden wurden schätzungsweise
samlausgaben der Gemeinden und Gemeindeverbände werden vom Industrial Conference Board 1926/27 auf 6.141 Mill. $
lichen Betriebe (Publie utilities) mit Bruttoziffern enthalten. Die nben eingesetzten Ziffern wurden auf Grundlage des sta-
1913, die Gesamtsteuereinuahmen der Gemeindeverbände und der Gemeinden über 2 500 Einwehner 1922 und der Gesamt-
Finanz- und Zuschußbedarf der amerikanischen Grafschaflten zu niedrig und dementsprechend jener der Gemeinden zu
Anmerkung S, 786 u. 737.)
heitsstaat
reich 1925 | Belgien 1925 Italien 1925
Mill. | je Kopf | Mut | my | Mil je Kopf | Mm. Lie | im Mill. | je Kopf
Aa | Kopf 1 Mind | nv | Mi, AS | ai, Lt, | inya | Min, I
8 905,0 219,8 '
8 290,0 81,0
524,0 12,9
876,0 21,6 |
8 331,0 100,0 ‘ 1273,0 | 162,9 | 22295,0 | 200,0 | 3611,0 | 99,2
1
4 724,0 56,7 722,0 | 92,4 ' 11584,0 52,0 | 1876,0 | 46,8
374,0 4,5 57,0 7,8 ] 2.135,0 | 9,6 346,0 8,7
985,0 11,8 | 151,0 | 193 | 3249,0 | 14,6 | 526,0 13,1
i
1 400,0 | 34,5
524,0 12,9
876,0 21,6
1 890,0 46,5
f ' !
! 1359,0 ] 16,8 208,0 ! 26,6 5 384,0 ! 24,29 | 872,0 21,8
374,0 | 4,5 57,0 | 7,3 2 135,0 i 9,6 | 346,0 | 8,7
| 985,0 | 11,8 151,0 | 19,3 3249,0 | 14,6 ; 526,0 18,1
33650 | 40.4 514,0 65,8 6 200,0 | 27,8 | 1004,0 25,0
sind. Dasselbe gilt von den Wehrmachtslasten, Diese Ausgaben fallen überall den Zentral-
staaten zur Last und könnten, wenn man sie in den Vergleich einbezieht, selbstverständlich
ganz verschieden hohe Je-Kopf-Lasten begründen. ‚Die höchsten Je-Kopf-Lasten haben die
Vereinigten Staaten aufzuweisen (222,5 MVK); in weitem Abstande folgen die Schweiz mit
177,3 und Österreich mit 160,6 MVYK. Wenn man diese unvergleichbaren Lasten nun aus-
schaltet und nur die eigentlichen Verwaltungsausgaben betrachtet, dann zeigt sich jedoch,
daß in fast allen diesen Staaten die eigentliche Verwaltung mit rund 72 vH densel-
ben Anteil an den Gesamtausgaben ausmacht. Der Unterschied in der Höhe der Je-Kopf-
Aüsgaben liegt also in gleicher Weise in den Wehrmachts- und kriegsbedingten wie in den
eigentlichen Verwaltungsausgaben begründet.