88
,Die Herrschaft des Wortes“,
entweder selbst als „Grundbegriffe“ ansehen, oder dafür angesehen
wissen.
Diese Aufzählung könnte nicht vom Herkommen getragen sein,
wenn sie nicht, annähernd wenigstens, in der gleichen Weise vollzogen
würde. Tatsächlich steht sie nur im Runden und Rohen fest; im
einzelnen wechselt sie von Person zu Person. Ich gebe hierzu einer
Stelle das Wort, die zwar nicht genau in diesen Zusammenhang stimmt,
ihren Platz aber doch ausfüllt:
„Der eine Schriftsteller handelt von diesen, der andere von jenen Grund
begriffen; hier werden etwa Wirtschaft, Gut, Bedürfnis, Wert, Einkommen,
Reichtum definiert; dort fehlen die Erörterungen über Reichtum und Ein
kommen, während die über Vermögen, Kapital und Arbeit noch hinzutreten.
. . . Lohnte es sich der Mühe, so könnte eine „Statistik“ der Grundbegriffe
den Beweis erbringen, daß sowohl hinsichtlich des Bestandes wie der Anordnung
nichts weniger als Übereinstimmung herrscht.“
H. Dietzel, Theoret. Sozialökonomik, in Wagner, Lehr- und Hand
buch, i. Bd., S. 147.
Hier wird auch das Schwanken in der Reihenfolge tadelnd hervor
gehoben. Das berührt offenbar schon die Natur und die gegenseitigen
Beziehungen des Aufgezählten, das letztere so genommen, wie es der
Aufzählende meint. Um diese Dinge handelt es sich vorläufig noch
nicht. So kann es auch erst später klar werden, wie die Aufzählung
nach ihrem Wortlaut zwar von einem Forscher zum anderen wechselt,
dabei aber trotzdem einen einheitlichen Bezug aufrechterhält. Es wird
sich eben zeigen, daß alle Worte, die in die wechselnden Aufzählungen
eingehen, und in diesen nicht gleichmäßig wiederkehren, von einem
gemeinsamen Band umschlungen sind. So kommt es, daß wir, rein
der Tatsache nach, den Wechsel in der Aufzählung recht wenig emp
finden. An dem grundsätzlichen Verhältnis, wie es die Kritik allein
im Auge behält, ändert Dies natürlich nichts.
So steht also neben der Bezeichnung „Grundbegriffe“ die Mög
lichkeit, das so Bezeichnete ohne weiteres aufzählen zu können.
Offenbar ist schon daraus die ruhige Sicherheit verständlich, mit der
in der Nationalökonomie der Ausdruck „Grundbegriffe“ verwendet
wird. Im gewöhnlichen Lauf der Dinge wird man es keinem National
ökonomen verargen können, wenn er sich dieses Ausdruckes ganz
unbefangen bedient: weil er ja das so Bezeichnete jederzeit aufzuzählen
vermag, und sich in der Aufzählung mit seinesgleichen so ziemlich
eins weiß 1 Ebenso zweifellos ist die Kritik in ihrem guten Recht, wenn
sie etwas zudringlicher fragt, ob denn jene allgemeine und vom Her