des Bogens greift also in das Gebiet der Kaufmotive über und ist
daher in einer Statistik über die Frage, wie man mit einem Buch
bekannt wurde, gänzlich auszuscheiden. Übrigens würde auch
die Unterscheidung, ob ein Buch durch persönliche Empfehlung
oder durch persönliche Empfehlung eines Freundes bekannt
wurde, nicht nur aus logischen Gründen, ‚sondern auch deshalb
besser ausscheiden, weil die Abgrenzung des Begriffs der Freunde
nicht scharf ist. Statt der drei ersten Fragen wären daher die
zwei folgenden zu setzen: 1. Durch persönliche Empfehlung des
Buchhändlers? 2, Durch persönliche Empfehlung anderer Per-
sonen ?
Margarete Giese-Hüser hat auf die erwähnte Statistik des Ver-
lags Diederichs hingewiesen und die Ergebnisse verarbeitet !).
„Aus den Sonderbemerkungen der Käufer ließen sich“, so schreibt
sie, „noch mehrere Punkte erschließen, die über die ursprüng-
lichen vorgedruckten Ermittelungsfragen hinaus Einblick in den
Kaufantrieb gewährten, und so erweiterte ich die Berechnung auf
19 Punkte.“ Die ursprünglichen Antworten auf die Diederichs-
schen Fragen und die Verarbeitung dieser Antworten sind nicht
bekannt geworden. Giese-Hüser kam zu einer Tabelle, die ich
hier mitteile,
I ' Prozentuale Angaben der
‚ Männer Frauen
‚(931 Angaben)/(238 Angaben)
Persönliche Empfehlung. . .... 5,4 7,0
Empfehlung vom Freund... .. 8,8 10,0
Empfehlung vom Buchhändler. . . 5,2 . 7,0
Rezension. 8 18,1 17,6
Schaufenster 8,6 | 5,0
ADS ab se 4,0 | 1,2
Sonderprospekte.. 5 2. 9,8 5,0
Katalog. EN PN, 6,7 5,4
Al Andere Werke nn N. 13,8 12,0
1) M. Giese-Hüser, Zur Psychologie des Bücherkaufens. Deutsche Psycho-
logie. Bad. 3. Heft 5/6, 1921. 8. 3414.
Pe.
Ju