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zur le droit de la propriet6@ et sur le vol, considere dans la nature et
dans la societe 1780. Beide erklären das vorliegende Eigentumsrecht
als Produkt der Gewalt und Willkür, welches keineswegs in der Natur
des Menschen seine Begründung finde, - Sie erkennen aber mit
Rousseau an, daß es nun nicht mehr beseitigt werden könne, weil
Jarauf die Kultur beruht. Mirabeau sah es allein als Produkt freier
Uebereinkunft an, welches jeden Augenblick geändert werden könne
and den Zeitverhältnissen nach auch in den Grundzügen umgestaltet
werden müsse, Es ist wohl zu beachten, wie auf Grund Rousseauscher
Lehren und mit der gleichen Argumentation das Privateigentum
als die Ursache aller Zeitübel hingesteilt und angegriffen wird.
Die französische Revolution hatte in der Hauptsache unzweifelhaft
rein politischen Charakter. Man erstrebte, wenigstens in der stürmischsten
Zeit, politische Gleichberechtigung, wirtschaftliche Freiheit,
soziale Brüderlichkeit und erhoffte damit allgemeine Wohlfahrt und
Zufriedenheit zu erzielen. Die wirtschaftliche Gleichheit wurde von den
Einen als selbstverständliche Errungenschaft vorausgesetzt, von den
Anderen nicht gefürchtet. Es ist daher nicht richtig, wenn neuerdings
so vielfach behauptet wird, daß überhaupt der Revolutionszeit der
zozialistische Charakter fern lag, er trat vielmehr wiederholt hervor,
nur daß er von der herrschenden Partei unterdrückt wurde.
Robespierre war unbedingt Sozialist, wenn auch ohne Klarheit
and Konsequenz, Der Grundzug zeigt sich in seiner affektierten
Schwärmerei für den antiken Staat, seiner Bekämpfung des Testatrechts,
der Proklamierung des Rechts auf Arbeit und Unterhalt, in der Fassung
der von ihm aufgestellten Menschenrechte. Den Kommunismus aller-Jings
bekämpfte er. Saint Just war Kommunist, Marrat vertrat
aur ein einfaches Beraubungssystem.
Der Mann aber, der hier unsere besondere Aufmerksamkeit
beansprucht, ist Gracchus Babeuf, (1760—97), der während
seiner Gefangenschaft sich ein vollständiges kommunistisches System
ausdachte und dieses in einem engeren Kreise der „Societ& du Pan-‘h6on“
und durch die Zeitschrift „Le Tribun‘“ zu verbreiten suchte,
Alle Güter, die materiellen und die geistigen, sollen der Gesamtheit
gehören. Niemand darf mehr genießen als die Uebrigen; ein Jeder
hat ein Recht auf eine glückliche Existenz, aber auch die Pflicht zur
Arbeit, die nicht der Willkür der Einzelnen überlassen bleiben darf,
sondern durch Gesetz geregelt werden muß. Die Zentralgewalt hat
jeden Menschen dem Beruf, dem Wirkungskreise zuzuweisen, dem er
gewachsen ist, und ihn zu verpflichten, die Frucht desselben in natura
in ein gemeinsames Magazin abzuliefern. Ein Verteilungsamt ist einzurichten,
das über alle Individuen und Güter Buch führt, die Lebensmittel
in peinlichster Gleichheit verteilt und sie jedem Bürger in sein
Haus liefert. Die Kindererziehung soll gemeinsam, höchst einfach
and gleich ohne Rücksicht auf individuelleBegabung sein. Große Städte
werden nicht geduldet, das ganze Leben ist hauptsächlich auf Landwirtschaft
basiert. Kunst und Wissenschaft werden auf ein Minimum reduziert.
Babeufs Versuch, die Herrschaft in die Hand zu bekommen, mißlang
bekanntlich, er starb durch die Guillotine, und seine Lehren erlangten keine
nachhaltige Bedeutung. Die Revolutionszeit und die darauf folgende
Herrschaft Napoleons unterdrückten die Weiterverfolgung dieser Idee,
Nach der Restauration tauchten in Frankreich zwei Männer auf,
denen wir unsere besondere Aufmerksamkeit widmen müssen. Saint-1789.
Babeuf.