VIII
Inhalt.
V. Revolutionäre Anfänge . ..
Entwicklung des mittelalterlichen Kommunismus und
Sozialismus: nationale und biblische Anschauungen, Armuts—
bewegung und christliche Sympathie für Kleinbürger und
Bauern. Auftauchen des husitischen Giftes. Vorbild der
Schweiz. Anfänge revolutionärer Bewegungen: städtische
Aufstände, Judenschlachten, grundhörige Empörungen, terri⸗
toriale Forderungen und Aufstände, Entwicklung eines all—
gemeinen halb sozialistischen Programms. Idealisierung der
allgemeinen Forderungen durch ihre Bezeichnung als Gerech—
tigkeit Gottes.
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Drittes Kapitel. Entwicklung der individualistischen
Gesellschaft.
l. Ursprung der neuen Gesellschaft .117-129
Ergebnis der politischen und sozialen Wandlungen auf
geistigem Gebiete: Hervortreten des höheren Bürgertums.
Beistige Befruchtung der bürgerlichen Kreise: Verkehr und
Kaufmannschaft, Hebung der Technik der geistigen Vermitt⸗
lung (Buchdruck, polygraphische Gewerbe), keine gesellschaftliche
Teilnahme der Frauen. Anschluß anderer Stände, Möglich—
keit rein geistiger Berufsthätigkeit. Teilnahme des Adels
und der Fürsten: Mäcenat.
II. Charakter der neuen Gesellschaf tt
Entstehung der individualistischen Persönlichkeit durch
oollendetere Beherrschung der Außenwelt (Verständnis des
Ethnographischen und der Landschaft), und durch vollendetere
Beherrschung der menschlichen Umgebung (Sittenbild, erweiter—
ter Sinn für Geschichte und Statistik, Nationalitätsbewußt-
sein; Selbsterkenntnis, Selbstbiographien, Charakteristik An—
derer, Porträt). Bewältigung der Welt und des Menschen
vom individuellen Standpunkt: Pflege der äußeren und der
inneren Individualität.
II. Die neue Gesells chaft und die alten Kultur—
mächte....
Recht und Sitte: Festhalten an den alten genossenschaft—
lichen und familienhaften Zusammenhängen; Nachwirkungen
des mittelalterlichen Rechtslebens auf dem Gebiete des materi—
ellen Rechts wie des Prozesses. Kirchliches Leben: Bedeutung
der mittelalterlichen Kirche für alle Kreise der Nation, Volks—
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