Die Spätromantik.
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als eine Fortblidung der ersten anschaulichen evolutionistischen
Phantasmen des Subjektivismus und als eine erste Vorstufe
andererseits späterer, um vieles mehr realistischer Forschung.
Allein weit über diesen zunächst doch noch enger wissen—
schaftlichen Zusammenhang hinaus hat die Naturphilosophie
gewirkt. Durch sie wurde zum ersten Male erst recht die Vor—
stellung des Subjekts, und damit auch des typischen Objekts,
des komponierenden Körpers, des Atoms, als einer energetischen
Einheit in das naturwissenschaftliche Denken eingeführt: womit
denn auch das Absolute der Welt analog als Entelechie, um
einen von Goethe aus Aristoteles aufgenommenen Ausdruck zu
gebrauchen, als eine energetische Einheit geordnet wurde. Es
war eine Annäherung der physischen Begriffe an die psychischen,
die freilich zunächst nur in ihrer äußeren Umhüllung von durch—
schlagendem Einfluß wurde: fast alle Naturwissenschaft des
19. Jahrhunderts ist monistisch gewesen. Dagegen gingen die
Anregungen, welche die Naturphilosophie gab, eine Atomlehre
nach Analogie der subjektivistischen Seele und eine Physik nach
Art der subjektivistischen psychischen Aktualität zu entwickeln,
einstweilen mit dem Verblassen der Elemente dynamischer An—
schauung, das schon mit der Spätromantik, namentlich aber
mit dem Realismus der dreißiger bis fünfziger Jahre eintrat,
fast verloren. Untergegangen aber waren sie darum nicht.
Vielmehr, als mit den enthusiastischen Zeiten der zweiten Periode
des Subjektivismus, seit den achtziger und neunziger Jahren
des 19. Jahrhunderts, wiederum eine mehr dynamische Auf—
fassung der Naturerscheinungen einzutreten begann, wie sie
heute noch fortwährt, da erwachten diese Elemente und An—
schauungen von neuem, nur viel konkreter und modernen Er—
rungenschaften der Naturwissenschaft angemessen: denn es hatte
sich inzwischen gezeigt, daß nicht wenige Spekulationen Schellings
im einzelnen als Hypothesen und Faktoren von heuristischem
Werte für die Naturwissenschaften höchst fruchtbar geworden
waren.