Kapitel III. Die Assozialisten.
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alten haben, um ihm nur die gröbste Nahrung zu gewähren. Für ihn ist
die einzig anziehende Art der Bodenbearbeitung der Gartenbau, die
Kultur von Obstbäumen und daran anschließend die Geflügel-, Bienen-
und Fischzucht und alles, was sich unter dem Begriff Gartenarbeit zu-
sammenfassen läßt. Die fast einzige Arbeit des Bewohners der „Phalan-
s eres wird darin bestehen „seinen Garten zu bestellen“, wie Adam vor
em Fall und Candide nach seinen Schicksalsschlägen. Die Arbeits-
’’ ei j* en “> die Fourier immer als Beispiel nimmt, sind stets mit dem
stbau beschäftigt, „Kirschenpflanzer, Birnenpflanzer“ usw. Früchte
UQ d Blumen nehmen in seinen Schriften einen enormen Platz ein. Er
sc eint die großen Fruchtkulturen Kaliforniens vorausgeahnt zu haben,
ii Uns den triftigen Gründen aufhalten zu können, die Fourier
Ji der Verkleidung von Feengeschichten zugunsten eines Ersatzes der
^andwirtschaft durch Obstbaumkultur anführt, weisen wir nur darauf
■r, ln .’ daß er beständig die Überlegenheit des Zuckers und der eingemachten
mchte über das Brot betont und den himmlischen Instinkt der Kinder
preist, die das ohne weiteres verstehen. Gerade diese Ansicht, die nicht
fi G d azu beigetragen hat, daß er für einen Narren gehalten wurde,
11 et sich heute durch die Forschungen der größten Gelehrten und
ygieneprofessoren bestätigt.
§ 4. Die anziehende Arbeit.
Hsie P 38 ist d er Angelpunkt des Fourierismus. In den sogenannten zivi
le «m" Petschaften, sagt er, ebenso wie in den barbarischen und den
Ver avere l aufgebauten Gesellschaften ist die Arbeit ein Fluch und eine
dergeblieben. So darf es nicht länger sein: von nun an darf
arbo'+ enSe d länger unter dem Ansporn eines der drei Beweggründe
nänil' T’ d' s i etzt die einzigen gewesen sind, ihn vorwärts zu treiben,
Wei •’ d <ir Zwang, das Elend und der Eigennutz. Er wollte in keiner
sein B emen soz ^l en Zustand, in dem der Mensch durch die Notwendigkeit,
Geb t zu verdienen, oder durch Gewinnsucht oder infolge eines herrischen
daß d ^ j? oz l a, l er °der religiöser Pflicht zur Arbeit gezwungen sei. Er wollte,
Arbe't^ Mensch nur zum Vergnügen arbeite und sich, wie er sagt, an die
dan^ 1 ^ ac ^ ie ’ w l ß man heute zu einem Fest eilt; wir können seine Ge-
ausdr" t UrC ^ e * n '^ or L das zu seiner Zeit noch nicht im Gebrauch war,
Leide 11 i n : die Arbeit zu einem Sport werde, der mit derselben
I Pin aft betrieben würde, mit der heute die jungen Leute sportliche
J^^ngen pflegen i).
bücHEK interess£ ®t, daß die Volkswirtschaftler, besonders der deutsche Professor
di e Kntw'w 611 ’ daß die Arbeit aus dem s P iel erwachsen ist, während nach Fourier
übrigens ■ , ^ ^ er -Arbeit sie zu einem Spiel machen soll. Beide Thesen lassen sich
ln a er Hypothese eines Kreislaufs oder eines Rücklaufs vereinigen.
6 and Rist, Gesch. d. Volkswirtschaft!. Lehrmeinungen. 2. Aufl. 18