also bei niedrigeren Exportpreisen für das Prozent der
Preisermäßigung mehr exportiert, also auch mehr produziert
werden könnte.
2. Weiters sind hier Länder die zahlungsfähig sind,
aber ihre Einfuhr durch Festsetzung von Kontingenten
einschränken. Bei diesen Ländern stehen uns nach
der Meinung der einen nicht der Preis, sondern die Kontingente
im Wege. Dagegen behauptete eine Reihe von
Produzenten, daß wir nicht eimal diese Kontingente wegen
unserer hohen Preise voll ausnützen.
3. Schließlich gibt es Länder mit Freihandel (England,
Amerika, die skandinavischen Länder, Schweiz,
Holland, Südafrika), wo wir wegen unserer hohen Produktionskosten
nicht konkurrenzfähig sind und wo uns
die Konkurrenz besonders durch die Abwertung des Dollars
und des Pfundes unmöglich gemacht wurde. Hier
begegnen wir aber auch der Tatsache, daß neben den
Valutavorteilen, welche Amerika und die angelsächsischen
Länder durch die Loslösung ihrer Währungen
vom Golde, oder andere Länder durch faktische Abwertung
erlangt haben, einige Länder ihrer Industrie noch
Exportprämien aus der Staatskasse gewähren (z. B.
zahlt England hohe Prämien seinen Zuckerraffinerien,
Ungarn eine Valutaprämie von 8 bis 10 Prozent, für
zwei Warengattungen sogar 18 Prozent), das japanische
valutarische und soziale Dumping steht dabei
überhaupt im Vordergrunde aller Erwägungen. Alle
diese Ursachen hatten zur Folge, daß unser Export auf
29 Prozent des Standes vom Jahre 1929 sank, während
andere Länder 37 bis 50 Prozent des Exportes und einige
Länder auch mehr aufrecht erhalten konnten (z. B.
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