Finnland 75 Prozent, Norwegen 68 Prozent, Schweden
61 Prozent, Bulgarien 72 Prozent, Griechenland 111
Prozent, Australien 89 Prozent).
Die Bedeutung der angeführten drei Ländergruppen
für unseren Außenhandel wird bezüglich der Menge ungefähr
gleich eingeschätzt, bezüglich des Exportwertes
wurde aber konstatiert, daß die dritte Gruppe überwiegt.
Wenn wir also vorläufig von den inneren Hindernissen
absehen, war aus dem Ergebnis der Beratungen ersichtlich,
daß unsere Konkurrenzfähigkeit im Auslande einesteils
durch die valutarischen Maßnahmen einer Reihe
von Staaten andernteils durch direkte und indirekte
Unterstützung des fremden Exports schwer gelitten hat.
Der ausländischen Preissenkung, die dadurch entstand,
konnte sich unser einheimischer Produktionsaufwand
nicht anpassen.
Über die Ursachen, warum wir uns in der Preislage
nicht der fremden Konkurrenz angleichen können, wurden
Erwägungen zunächst vom Standpunkte der internationalen
Einflüsse auf das Preisniveau und unsere
Konkurrenzfähigkeit angestellt. Es waren dies vor allem
die Herabsetzung des Außenwertes des Dollars und des
Pfundes, welche bedeutend auf die weltwirtschaftliche
Situation eingewirkt haben.
Durch diese Maßnahmen, denen automatisch jene
Staaten folgten, deren Währungseinheit an eines dieser
Währungssysteme gebunden ist (z. B. die skandinavischen
Länder, die an das Pfund gebunden sind), setzte
naturgemäß in der Weltwirtschaft eine weitere bedeutende
Preisbewegung ein; es ergaben sich besonders be-J