stammte von Prof. Engli8 und berührte in der Gewährung
von valutarischen Ausfuhrprämien, für die die
Mittel im wesentlichen durch Einfuhrzuschläge beschafft
werden sollten.
Der Zweck dieses Antrages Prof. EngliS, der sich auf
die vorher angeführten theoretischen Analysen stützte,
bestand darin, den Außenwert der K@ der inneren Kaufkraft
der tschechoslovakischen Krone vorläufig ohne
Tangierung ihres Goldgehaltes anzunähern, Dabei ging
der Antrag von der Prämisse aus, welche durch die
Kundgebungen des Ministerpräsidenten und des Außenministers
beglaubigt waren, daß aus politischen Gründen
dieses Ziel nicht durch deflatorische Methoden erreicht
werden kann.
Diese Maßnahme war für eine Übergangszeit gedacht,
solange die Disparität zwischen der äußeren und inneren
Kaufkraft der KC andauern wird. Die Höhe der Prämien
würde die Regierung festsetzen, wobei eine relative
(prozentuelle) Gleichheit der aktiven und passiven
Zuschläge vorausgesetzt würde.
Aus handelspolitischen Gründen und um auch andere
Komponenten der Zahlungsbilanz (Fremdenverkehr) zu
erfassen, wurde daran gedacht, die Zuschläge zum Weltkurs
aller Devisen und Valuten einzuheben, die ins Ausland
gezahlt werden und Prämien für alle Devisen und
Valuten, die aus dem Auslande kommen, zu gewähren,
wobei diese Maßnahme für die freien Währungen gelten
würde. Für die gebundenen Währungen könnte von Fall
zu Fall eine Änderung zugelassen werden. Die Einzelheiten
der technischen Durchführung, die aus Gründen
der Zentralisation der Nationalbank auferlegt würden,
16