(daß Frankreich teuerer ist als England, England teuerer
als Japan).
4. Eine Reihe von tschechoslovakischen Exportgeschäften
(angeblich bis 60 Prozent) wird heute in KE
abgeschlossen aus dem Grunde, weil die internationalen
Währungen (Dollar, Pfund) nicht ausgeglichen sind.
Wenn durch eine provisorische Maßnahme die äußere
Kaufkraft der KE herabgesetzt würde, werden wir dadurch
nicht eine größere Kursunsicherheit für den Export
bewirken?
5. Sehr viele Einwendungen wurden gegen diesen Antrag
vom handelspolitischen Standpunkte in dem Sinne
erhoben, daß in dieser Maßnahme ein Dumping erblickt
werden wird.
6. Schließlich wurde empfohlen, die Deflation konsequent
weiter durchzuführen in der Überzeugung, daß es
die tschechoslovakische Volkswirtschaft aushalten
wird; es wird vielleicht nur das abfallen, was ungesund
ist.
Gegen diese Einwendungen wurde jedoch zur Unterstützung
des Englis-Entwurfes angeführt:
Ad 1.: In währungspolitischer Hinsicht müssen die
Einwendungen bezüglich der meritorischen und der formalen,
besonders der psychologischen Seite unterschieden
werden. Auch die Gegner des Antrages, besonders
auch die Vertreter der Nationalbank erkannten an, daß
wir zu einer geeigneten Zeit uns werden mit der Tatsache
auseinandersetzen müssen, daß der Großteil des
Welthandels durch die Loslösung des Dollars und des
Pfundes vom Golde auf eine neue Konkurrenzbasis gestellt
wurde. Die Maßnahmen dieser Länder werden ent-414