weder wirkungslos sein, was sich bei ihnen in einer Erhöhung
der Produktionskosten und Preise zeigen wird,
in welchem Falle der Wert der Güter dem Goldwert angenähert
werden wird, oder diese Auswirkungen werden
nicht eintreten und in diesem Falle müßten wir aus
dieser Tatsache die Konsequenzen ziehen, entweder
durch Deflation, d. h. durch Druck auf weitere Herabsetzung
jener Wirtschaftsziffern (Löhne, Zinsen und
Zahlungen), die sich der erhöhten Kaufkraft der KC im
Auslande noch nicht angepaßt haben, oder durch andere
Maßnahmen. Die Regierung unseres Staates hat zwar
den schweren Weg der Deflation angetreten, aber alle
Maßnahmen, die sie bisher in dieser Richtung unternahm,
waren einesteils sehr verspätet, andererseits ungenügend.
Wenn wir bis zur definitiven Entscheidung nicht
Maßnahmen zur Unterstützung des Exports treffen
würden, könnten wir nach übereinstimmender Meinung
der wirtschaftlichen Sachverständigen einen Zusammenbruch
des Exports erwarten. Aber auch der Zusammenbruch
der Währung wäre nicht ausgeschlossen, da die
Störung des wirtschaftlichen Gleichgewichtes (der Zahlungsbilanz)
auch die Währung unter Druck setzt; der
zweite Antrag ließ der Regierung die Möglichkeit einer
zielbewußten Maßnahme unter vollkommener Beherrschung
der Währungspolitik.
Was den Einwand bezüglich der Entwertung der Gehälter,
Löhne, Einlagen und auch der Schulden anbelangt,
hatten die Kritiker, welche sie vorbrachten, zu
sehr den Goldgehalt der Krone im Sinne, als ihren realen
Inhalt, welcher dem einheimischen Preisniveau ent-50)