Acht gelassen, daß wir in einer außerordentlichen Zeit
leben, die allgemein charakterisiert ist durch partielle
Bestrebungen, die einzelnen Nationalwirtschaften autark
zu machen. Es ist, wie wir hoffen, die Zeit nicht
fern, wo die Welt zu der Erkenntnis gelangen wird, daß
die Erhöhung des Weltwohlstandes und damit auch des
realen Weltkonsums nur erreicht werden kann, wenn
alle Staaten diese Mentalität verlassen und versuchen,
den internationalen Tauschhandel im breitesten Maße
freizugeben. Ein allgemeines Mittel hiezu ist allerdings
eine internationale Währungsvereinbarung; ein Teilmittel
ist, wie wir zeigten auch die tschechoslovakische
Devalvation, welche uns teilweise erlaubt die Einfuhr
freizugeben.
Unbestritten ist allerdings, daß der zahlenmäßige
Wert des Außenhandels infolge des Sinkens der Weltpreise
eine Verkleinerung erfahren wird; die Entwicklung
des Exports ist in dieser Hinsicht von der künftigen
Weltpreisentwicklung abhängig. Wie sich weiter die
Situation der Exportindustrie entwickeln wird, von der
besonders die Glasindustrie, die Porzellanindustrie und
die Textilindustrie schwer betroffen war, hängt natürlich
nicht nur von der Devalvation, sondern auch von
der weiteren Entwicklung der Handelspolitik, besonders
aber von der internationalen Situation ab. Es scheint,
daß sich auch unsere öffentliche Meinung in den Ansichten
über den Export gewandelt hat; der beste Beweis
dafür ist die Entscheidung über die Devalvation,
deren Motiv gerade die überwiegende Rücksicht auf den
Export war.
Ein Beweis der großen Stabilität unserer Wirtschaft
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