bildung erkennen lassen, zZ. Th. sind die Individuen Kleiner
and nach allen drei Richtungen gleich entwickelt, so dass
klein- bis feinkörnige Aggregate resultiren. Im Dünnschliffe
wird der Plagioklas durch Salzsäure leicht zersetzt, wobei sich
lie Einwirkung ganz besonders kräftig längs der Spaltungs-»jsse
erweist.
Der bräunliche Diallag, welcher an Menge sehr stark
zegen den Plagioklas zurücktritt, fehlt grösseren Partien der
vorliegenden Handstücke ganz, häuft sich dagegen local dicht
an, erbsen- bis wallnussgrosse, nesterförmige Partien bildend.
Auch der Diallag zeigt stark glänzende Spaltungsflächen und
arscheint unter der Lupe vollständig frisch.
Weitere Gemengtheile sind selbst mit Benutzung einer
scharfen Lupe nicht wahrnehmbar.
Auch unter dem Mikroskope erscheinen Plagioklas und
Diallag von bemerkenswerther Frische; ersterer enthält nur
spärlich trübe Flocken und Körner, letzterer zeigt nur Spuren
von Umwandlung in eine grünliche Substanz, welche nach
ihrer Löslichkeit in Salzsäure chloritischer Natur sein dürfte.
Von den bald schmalen, bald recht breiten Plagioklasleisten
sind viele nur aus wenigen Zwillingslamellen aufgebaut, manche
erscheinen auch als einfache Individuen oder als Zwillinge:
Zwillingsbildung gleichzeitig nach Albit und Periklingesetz
ist sehr häufig vertreten. Die Auslöschungsschiefe wurde bis
zu 30° beobachtet. Nach dem optischen und chemischen Verhalten
liegt jedenfalls ein basischer Plagioklas vor.
Der Diallag bildet theils kleine isolirte Körner und Säulen.
theils grosse ganz unregelmässig lappig begrenzte Individuen,
welche häufig von Plagioklasleisten durchwachsen sind. Die
Spaltung ist unvollkommen, der Pleochroismus kräftig (lichtzrüne
und lichtrothe Töne treten auf). Sprünge sind öfters
nit dünnen Häuten von Eisenhydroxyden ausgekleidet. Intervositionen
fehlen.
In ganz untergeordneter Weise betheiligen sich an der
Zusammensetzung dunkelbrauner Biotit und Körner von Magnetit,
welche meist in der für Diabase und (Gabbros so charakteristischen
Weise miteinander verwachsen sind. Der
Magnetit löst sich im Dünnschliffe bei der Behandlung mit
alzeäure leicht.