Die hervorragende Frische des Materials liess es zweckmässig
erscheinen, die beiden Hauptgemengtheile zu isoliren
und zu analysiren, umsomehr als das fast völlige Fehlen
accessorischer Bestandtheile hoffen liess, ganz reines Material
zu gewinnen. Der Magnetit wurde mit dem Magneten entfernt,
Plagioklas und Diallag liessen sich leicht durch TÜo0v-LEr’sche
Lösung vollständig trennen. Für den Plagioklas
wurde 2,720 bis 2,723 als specifisches Gewicht ermittelt, für
den Diallag (mit der Kızmy’schen Lösung) 3,31.
Die Analysen lieferten die folgenden Resultate :
a. Plagioklas.
Ang. Subst,
Si0,
AL O,
Fe, 0,
CaO
Mg O0
K, 0
Na, 0
).6350
49.81
32.30
0.65
14.19
Die Mg O-Bestimjun
verunglückte
a 8
1 5 (Mittel)
0.8096'
49.97
32.36
0.32
0.8676! 0.5004
30.11
19.96
32.33
0.48
13.90
0.26:
120 1.20
552 | 259
13.61
0.24
0928
100.65
RR
_
49.94
32.02
14.12
0.26
1.17
2.49
100.00 1100.00
Da sich unter dem Mikroskope Eisenoxyd in geringer
Menge auf Spalten im Feldspath erkennen liess, so wurde
Jas Eisen zunächst eliminirt. 6 gibt die Zusammensetzung
nach Abzug des Eisens und Reduction auf 100. Führt man
Jie Berechnung des Plagioklas nach der von BuUnseEn anyegebenen
Methode durch‘, so erhält man aus den unter 6
stehenden mittleren Werthen nach Substitution der äquivalenten
Mengen von Kalk und Natron für Magnesia und Kali
and nach Berechnung auf 100 die nachstehenden Zahlen:
Si0, = 50.05
Al, O0, = 32,89
0aO = 14.25
Nas OO — 3.31
and hieraus die folgenden Verhältnisse von Anorthit und Albit:
1 Berechnung gemischter Feldspathe. (Ann. der Chemie und Pharmacie.
VI. Sunpl.-Bad. 1868, p. 188—196.)