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weit vorbereitet werden, dass er, wenn er die Schule verlässt, ein
populär gehaltenes Buch über modernen Landbau lesen und verstehen
kann. Auch für höheren Landbau-Unterricht muss gesorgt,
Versuchsfarmen müssen eingerichtet und eine Landbau-Hochschule
muss begründet werden. Die Kommission (siehe Report 1908 p. 199)
empfiehlt daher, „dass in den Schulen auf dem Lande dem Unterricht
durch Naturkunde, Schulgärten usw. eine entschieden agrikulturelle
Richtung gegeben und dass die Erlangung eines höheren
Landbau-Unterrichtes erleichtert werde.“ *)
Verlassen wir jetzt die arme Landbevölkerung und schliessen
wir uns der Kommission bei ihrer Untersuchung der Notlage eines
gewissen Teiles dar Boerenbevölkerung der‘ Städte an.
Wir hatten gesehen, dass viele Boeren nach den Städten gezogen
waren, um dort ihren Lebensunterhalt und Arbeit zu finden ;
aber sowohl in den Minen wie bei der Bahn werden Weisse nur
angestellt, wenn sie geschulte Handwerker sind. Alle Handlangerdienste
werden von Eingeborenen geleistet.
Für sonstige untergeordnete Arbeit aber fand der Boer die
grösste Konkurrenz in den zahlreichen Weissen, die vor und nach
dem Kriege, ohne ein besonderes und nutzbringendes Handwerk
oder Gewerbe gelernt zu haben, auf gut Glück nach Transvaal ausgewandert
waren. Auch im Wettbewerb mit diesen musste er
unterliegen, da sie ihm an Schulbildung weit überlegen waren.
Die einzige Arbeit, mit der er vertraut war, war Transportfahren,
und so- finden wir ihn denn auch des öfteren als Droschkenkutscher
oder mit dem Transport von Möbeln und Baumaterialien
beschäftigt.
Die meisten dieser armen Klasse sind Gelegenheitsarbeiter oder
arbeiten überhaupt nicht und leben von den Unterstützungen philanthropischer
Vereinigungen oder von den Verdiensten ihrer Kinder,
Warum nun, fragt man sich, nimmt der Boer nicht wenigstens
den Wettbewerb mit den Eingeborenen auf? Der Hauptgrund hierfür
ist auch hier wieder die verfehlte Ansicht, dass alle Arbeit.
*) „That a definitely agricultural bias be given to the elementary education
in the rural schools by means of nature study, school gardens and so forth.
That furiher facilities for higher agricultural education be provided as soon as
possible.‘