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Algebra, Geometrie und Trigonometrie, Physik, Chemie und
Mechanik.
technische Fächer einschliesslich Gewerbe-Unterricht, wie angewaändte
Mathematik, Linearzeichnen, Maschinen- und Bau-Konstruktion,
Maschinenbaukunst; angewandte Elektrizität,
Zimmerhandwerk und Klempnerarbeit.
Der Unterricht der unter (a) angegebenen Fächer ist, wie
schon bemerkt, frei, doch soll eine Klasse in irgend einem dieser
Fächer nur dann gebildet werden, wenn die Schülerzahl in den
Städten wenigstens 9 und auf dem Lande wenigstens 5 beträgt.
Der Unterricht in den übrigen Fächern wird pro Quartal mit
M. 10 für ein Fach, M. 15 für zwei und M. 20 für drei oder mehr
Fächer berechnet. Eine Klasse in irgend einem dieser Fächer soll
nur dann gebildet werden, wenn die Schülerzahl wenigstens 5 beträgt.
Jährlich werden in diesen Klassen Examina” abgehalten und
Certifikate ausgestellt.
In Johannesburg ist für diesen Unterricht vom Unterrichts-Departement
ein besonderer Organisator eingesetzt.
Von diesen Fortbildungsklassen wird, besonders in Pretoria
und Johannesburg, reger Gebrauch gemacht. Die grösseren Betriebe
halten ihre Lehrlinge zum eifrigen Besuch derselben an. Die
Verwaltung der Eisenbahn geht darin sogar so weit, dass sie jedem
Lehrling, welcher die Fortbildungsklassen besucht, neben seinem
täglichen Lohne noch einen Zuschuss zahlt, der sich im Jahre auf
etwa M. 200 beläuft,
Im Jahre 1910 gab es in Transvaal (siehe Report, Transvaal
Education Department 1910 p. 106) 35 solcher Fortbildungsklassen,
an denen 1481 Schüler teilnahmen.
Der dritte Weg, ein Handwerk oder ein Gewerbe zu erlernen,
ist, wie bereits erwähnt, der Besuch einer Handwerks- oder Gewerbeschule.
Eine solche Schule haben wir schon früher in Verbindung mit
dem Potchefstroom-Waisenhause kennen gelernt. Für eine andere
in Verbindung mit dem Waisenhause zu Langlaagte wurden (siehe
Report, Transvaal Education Department 1910 p. 162) im Jahre
1910 Mark 66000 bewilligt. Dieselbe dürfte also heute schon eröffnet
sein.