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Geltende Tarife, Vorbemerkungen.
nicht eintritt, bedeutend schwächer ist als in England*), so
ergiebt sich von selbst, dass sowohl die durchschnittliche
Multiplicationsziffer wie die Zahl der Personen und Cent'
ner, bei welchen eine Multiplication stattgefunden hat, ffr
Preussen erheblich grösser sein muss als für England, nnh
dass also das Verhältniss von 11:48 iin Personenverkehr und
von 180:378 im Güterverkehr, wie es sich nach jenßO
statistischen Zahlen darstellt, für Preussen viel zu günstig
ist. Die wirklichen Zahlen Hessen sich bei der nun einnntl
angewendeten Methode wohl nur finden, wenn man wüsste,
wie viel Bahngebiete jeder im directen und Transitverkehr
rapportirte Centner berührt hat, aber dafür fehlt aller Anhalt-
Obgleich die Durchschnittsentfernung, welche jeder Passa
gier und Centner von der Anfangs- bis zur Endstatioo
zurückgelegt hat, gleichfalls nicht erhellt — hierauf und nicht
auf die Durchschnitts - Transportlänge innerhalb des eiu'
zelnen Bahngebiets käme es ebenso an — so lässt sich
doch wohl mit Sicherheit annehmen, dass diese in England,
schon wegen der geringeren Ausdehnung des Landes bc
deutend kleiner**) is.t, und dies verändert das Verhältniss àei
durchschnittlichen Verkehrsstärke auf der einzelnen Strecke,
oder der Personen - und Centner - Kilometerzahl des ganzen
Bahngebietes ***) in jedem von beiden Ländern, wieder
Gunsten Preussens.
*) Vergl. s. 32.
**) den Personenverkehr fällt auch der Verkehr innerhalb L®®’
don’s und seiner Vorstädte ins Gewicht, welcher zwar sehr stark i®*'
vergl. S. 18 — aber sich natürlich auf ganz kurzen Strecken bewegt'
***) Aus der englischen Statistik ergiebt sich diese Zahl in kei»®^
Weise, dagegen enthält die preussische Statistik sie ganz genau. P*®
vorher besprochene Methode, die Schlusssumme aus den Summen
die einzelnen Bahngebiete zusammen zu setzen, ist hier ohne ändernd®^
Einfluss, da die Gosammtzahl der Centnerkilorneter gleich bleibt,
auch ein, im directen Verkehr zwischen der Oberschlesischen und -N*®
derschlesisch-Märkischen Bahn, vom oberschlesischen Kohlenrevier n&®
Berlin beförderter Centner Kohle statt als I Centner mit 540 KilomGtßC®