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Haupt Rindvieh, 8 Cents per Schaf und 5 Dollars per Waggonladung
Schweine. Ein Eisenbahnwaggon enthält ca, 70 Schafe
oder 60 Schweine,
Die Viehmarktverwaltung von Kansas City erhebt von
dort verkauftem Vieh 20 Cents per Haupt Rindvieh, 8 Cents
per Schwein und 5 Cents per Schaf. Wenn die Thiere hier
nicht verkauft werden, so kostet ihr Stallen nichts. Sie werden
dann in Eisenbahn waggons geladen und nach Chicago
oder St. Louis versandt, Das Futter. Mais, Hafer und Heu
wird zu festen Preisen von der Viehmarkts-Verwaltung geliefert.
Die Fracht für eine Eisenbahnwaggonladung Vieh kostet
Von Dodge City bis St. Louis 40 Dollars, von Kansas City
nach St. Louis 45 Dollars, von Kansas City nach Chicago
55 Dollars, nach New-York geht wenig Texasvieh.
Die Tendenz der Viehzüchter Amerikas geht jetzt dahin,
Yieh bester Qualität zu erzeugen. Der Grund ist einfach;
Schlechtes Vieh kostet per Bahn oder per Schiff ebensoviel
Transport als gutes, der Preis per Pfund ist aber sehr verschieden.
In der ersten Juni-Woche des Jahres 1881 kosteten die
Verschiedenen Thierqualitäten an den drei Hauptmärkten des
^Binnenlandes per 100 englische Pfund: a) In Kansas City:
Fxtra-Kansas-Export-Fettochsen 5*50 bis 5*75 Dollars, Colorado-Fettochsen
(grasfett) 4 40 bis 5*25 Dollars, Texasochsen
(grasfett) g 2g bis 475 Dollars. Hier kostet also der gemeine,
Ungekreuzte Texasochse, der 770 bis 970 Ibs. wiegt 2*50 Dollars
weniger per Centner als der beste Kansas-Kreuzungsochse
''^on ca. 1300 Ibs. Lebendgewicht. — Der Unterschied ist noch
grösser in St. Louis, wo eingeborene, Missouri-Ochsen, von
viel englischem Blute und 1450 Ibs. Gewicht mit g 8g Dollars,
Colorado-Stiere von 1224 Ibs. mit 4 90 Dollars verkauft wur-^^n.
Die grasfetten Texasochsen von 883 Ibs. brachten 3 00
Hollars, von 971 Ibs. 3 87'/z Dollars, die etwas schwereren
Hchsen des nördlichen Theiles des Indianer Territoriums von
^71 Ibs. 412 ' Dollars, Hier kostet der leichte Texasochse,
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