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Inwieweit Beaubien und Miranda ihren Verpflichtungen nachkamen,
ist mir unbekannt. Jedenfalls standen sie und ihr
erster Rechtsnachfolger, Herr Maxwell, der dem Grant seinen
jetzigen Namen gab, in guter Beziehung, Erstere mit der mexicanischen.
Letzterer mit der Unionsregierung, und der Besitzdtel
des Grants ist denn auch von der Unionsregierung anerkannt
worden.
Der Nachfolger der Gründer des Grant hiess Maxwell
und war der Erbe und Schwiegersohn eines der Gründer.
Er fand die Erben des anderen Gründers mit Geld ab, hatte
bald keinerlei militärische Verpflichtungen mehr, weil die
Unionsregierung, welche dieses Land seit 1848 besitzt, den
Schutz ihrer Angehörigen selbst übernahm. Um jene Zeit,
oder etwas später, wurden die Thalindianer im Pueblo, drei
Meilen von Taos, welche abermals sich unbequem gemacht
hatten, gründlich von amerikanischen Truppen geschlagen.
Wir sahen die Ruinen einer Kirche, in die sie sich geflüchtet
Und die damals von den Truppen zusammenkanonirt wurde,
bei einem Besuche, den wir ihrer merkwürdigen Niederlassung
machten. Seitdem verhalten sie sich ruhig und ernähren
sich sehr reichlich durch Ackerbau. Die Texaner beunruhigen
diese Gegend natürlich auch nicht mehr, denn Texas
'Var schon früher, im Jahre 1845, an die Union annectirt, und
^or Santa Pé Trail braucht keinen Schutz mehr, denn selten
passirt ihn noch ein Einwandererwagen, seit die Atchinson-,
"Eopeka- und Santa Fe-Eisenbahn, von Kansas City kommend
J^d die Verbindung mit St Louis vermittelnd, durch die
Hochebene des Grants läuft und Santa Fé mit jenen Handels-Emporien
des Westens verbindet
Mr. Maxwell gab sich nun einer friedlichen Beschäftigung
mit Erfolg hin. Er leitete Wasser aus dem oberen Cimarron-Ilusse
durch einen „ Ditch “ oder Hauptgraben auf die Niederungen
der grossen Hochebene bei Cimarron, das 1923 Meter
über dem Meere liegt, und Hess Mexicaner sich in ihr ansiedeln,
welche ihm einen Theil der Ernte als Pacht abgeben
•Mussten Métayer-System — er schaffte auch Vieh an und
baute eine Mahlmühle.