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in Texas. Landleute mit kleinerem Capital finden hier keine
Ankaufsgelegenheit, da die Homesteads auf gutem Acker
nicht mehr umsonst zu haben waren und guter Boden 15 his
50 Dollars per Acre kostet, gutes Weizenland, das bisher
Prairie war, also uncultivirt, 35 Dollars im Durchschnitt —
132 fl. ö. W. per Hectar, gegen ca. 7 Dollars in Kansas und
2V2 bis 3 Dollars in Texas, weil ein grosser Theil des besten
Bodens von Grossgrundbesitzern gehalten wird. In Napa und
Sanama wird der Bahn gehöriges Prairieland, das sich zum
Weinbau eignet, für 100 bis 150 Dollars per Acre verkauft!
^ie Bahngesellschaft escomptirt also den Gewinn des Weinbauers
schon für sich! Nur Gartencultur ist dem „kleinen Manne“
möglich, auch nicht einmal Obstbau, Weinbau und Orangenbau,
da er den Ertrag der zu pflanzenden Bäume nicht abwarten
kann und der Boden ihm beim Ankäufe schon so
boch angerechnet wird, dass kein Profit für ihn auf lange
^^it herausschaut. Die jetzigen Besitzer ziehen vor, ihn als
Weide zu benützen, soweit sie nicht Weizenraubbau darauf
Treiben. Sie wissen, wo in nächster Zeit Bahnen gebaut werden
dürften und sichern sich das Land an beiden Seiten, so dass
bir Land, welches sie für 3 bis 5 Dollars per Acre vor wenigen
Jahren kauften, jetzt 40 bis 50 Dollars gefordert werden.
Natürlich kann da nur wenig Land verkauft und von Bauern
^agesiedelt werden. Man kann Europäer nur vor der Ansied-^^ag
hier und der Auswanderung hieher warnen.
Im Jahre 1882 hat sich eine Anzahl Männer in Californien
^^teinigt,urn die Einwanderung zu befördern und angeblich den
Landmonopolisten entgegen zu treten. Sie lassen gewisse Be-^üztitel
solcher Männer prüfen und sollen oft finden, dass
diese sich im unberechtigten Besitz von Regierungsländereien
bnden. Diese, der Unionsregierung wiedergewonnenen Lände-*‘^ien
werden in Homesteadgrösse von 160 Acres an Ansiedler
Umsonst abgegeben, doch weiss ich nicht, ob sie gutes Land
^^balten oder die ganze Geschichte nur ein, mit den Land-^d
Eisenbahnmonopolisten abgekartetes Manöver ist, um
^•iwanderer, zum Ersatz der Chinesen in s Land zu locken
^*^d dann als billige Arbeiter zu verwerthen. Im Sommer