73:
Goelet’s Erben
C. W. Field .
Seligmann
D. O. Mills ,
Mr, Villard
Mr. Drexel
Mr. Brown
Lenox’s Erben
C. Vanderbilt
E. D. Morgan
C. K. Garrison
D. Jones’ Erben
Doll. 20.000.000
„ 15.000.000
„ 15.000.000
„ 15.000.000
„ 15.000.000
„ 15.000.000
„ 15.000.000
„ 15.000.000
„ 15.000.000
„ 12.000.000
„ 12.000.000
„ 12.000.000
S. J. Tilden . .
Rhinelander’s
Erben . .
J. R. Keene . .
W. K. Vanderbilt
Jesse Hoyt’s
Erben . . .
R. L. Stuart’s
Erben . .
A. Arnold’s Erben
P. Gilsey’s Erben
L. Schepp . .
Zusammen
10.000.000
10.000.000
10.000.000
10.000.000
10.000.000
10.000.000
10.000.000
10.000.000
10 000.000
Doll. 641,000.000
Und diese grossen Vermögen sind kleine, verglichen mit
jenen der Bergwerks-, Land- und Eisenbahnbesitzer in Californien,
Nevada, Oregon und Arizona!
Diese schnelle Reichthumsbildung enthält die grösste Gefahr
für die Sicherheit der Union, da der erzeugte sociale
Gegensatz sich schnell vergrössert. Grosser, erblicher Reichthum
sucht und erlangte bisher in jedem Reiche privilegirte
sociale Stellung und gesetzlich gesicherten Einfluss auf Verwaltung
und Gesetzgebung, Adel, Census Wahlrecht, u. dergl. Nichts.
davon geschah bis jetzt in der Union. Vanderbilt übt auf die
Gesetzgebung grossen Einfluss, allein er ist illegitim. Hier
^'Ggt ein Widerspruch vor; Entweder dieser Einfluss wird
^Ggitimirt, dann hört die Union auf, eine demokratische Republik
zu sein, oder er wird und muss gebrochen werden,
denn heute kann er nur durch das unmoralische Mittel der
Bestechung wirken. Jede unmoralische Macht aber trägt den
Keim ihrer Zerstörung in sich.
Der Philosoph Herbert Spencer besuchte kürzlich die
^uion und äusserte einen ähnlichen Gedanken; es sei, sagte
ein unmoralisches und melancholisches Schauspiel zu sehen,
20.000 Männer von einem „Boss“, grossen Arbeitgeber,
zur Wahlurne commandirt würden und dort votirten.
Doch sehe ich nicht so schwarz: Dergleichen geschieht
uur in den grossen Städten und Industriemittelpunkten, und auch
::ur hier ist die Localverwaltung corrumpirt. Den Ausschlag