4. Kap. Die Arbeitslöhne.
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ches Proportionelles Verhältniß zwischen dem Antheil des Unternehmers
dem der Arbeiter an den Geschäftserträgniffen stattfindet, gewinnen die
elter natürlich in der Regel in dem Maße mehr, als der Unternehmer
ni * 9er bezieht. Aber unter bestimmten Verhältnissen kann auch dieses Gesetz
^ >? Ur Wirkung gelangen und der Ertrag verschiedener Unternehmungen
. ch der Art und Weise seiner Vertheilung sehr verschieden sein. So können
besondere niedrige Löhne eine so schlechte und träge Verrichtung der Arbeit
Folge haben, daß die Productionskosten des Unternehmers geringere
ren, wenn er höhere Löhne zahlte.
Auch in andern Fällen kann es vorkommen, daß die Löhne erhöht wer-
n ' °^ ne daß der Unternehmer dadurch eine Einbuße erleidet, und zwar
Ņ^ntlich in der Weise, daß die Entlohnungen zum Theil in Gestalt von
grov" n"E'stungen erfolgen. Besonders die Eisenbahngesellschaften und andere
¡o ^ Unternehmer sind im stände, einzelne Nahrungsmittel, Wohnung, Feuerung,
billi ņch^ ^ ^holung Dienende und andere Dinge für ihre Arbeiter weit
Hinück T ^schaffen, als es diese selbst vermögen. Und wenn auch in dieser
syst U Mißbräuche unterlaufen und den Leuten mittelst des sogen. Truck-
fo b Mlnderwerthige oder überflüssige Waren aufgenöthigt werden können,
Ņìitzllch um solcher Uebelstände willen nicht auch das wahrhaft
ihr"iuß noch darauf hingewiesen werden, daß die Unternehmer
die ^Zugestellten und Arbeitern größere Löhne zu zahlen vermögen, wenn
halte "^berechtigten einCn minder großen Antheil des Geschäftsertrages er
de/?' . ^b es möglich ist oder auch nur räthlich erscheint, eine Reduction
Fklrok şŞļbon à" zahlenden Interessen vorzunehmen, ist freilich eine andere
Iq/*' ^uf welche die Antwort je nach den Umständen sehr verschieden
. an hat weiter auch einen Unterschied zwischen wirklichen und no-
tjļç». ' zivlsü-cii IvIrltIcyen uno no
te,^ ,Şu lohnen aufgestellt, aber der Sinn desselben ist nicht ganz klar.
^and 7" şugt: die nominellen Löhne repräsentiren den Betrag des von
^dept' şêîue Arbeit erworbenen Einkommens, die wirklichen Löhne aber
der^/ bbm Betreffenden dadurch verschaffte wirtschaftliche Stellung, so
svp/, '""U Ñ^n, daß diese Stellung nicht allein durch dies Einkommen,
d^rch ņ durch seine Familienverhältnisse, seine socialen Beziehungen und
Umstände bedingt ist, welche mit seinem Lohnbezuge nichts zu
lemand einnimmt, unter dem wirklichen hingegen, was er sich
Elicti "^şêļb^ņ verschaffen kann, so läßt man aus dem Auge, daß sein
auch / Einkommen nicht allein von dem Tanschwerthe dieses Geldes, sondern
mannigfachen andern Dingen abhängt. Um derartige Irrthümer