Full text : Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

7.  tot,,  auf  Feàlpàip  u.  persons.  Unfreiheit  aufgebaute  foc.  Ordnung  885
,'Ģ-n  auf  Verbindungen  zwischen  Unfreien  und  freien  Personen  weiblichen
l-dlechtz  nach  wie  vor  die  Todesstrafe,  und  die  russischen  Leibeigenen  waren
Mw  Jahre  1797,  in  welchem  verordnet  wurde,  daß  sie  von  ihren  Gut--Sllaven-'
  ްņņ'°â°n  nicht  zur  Arbeit  gezwungen  werden  konnten,  eigentlich
Die  Leibeigenschaft  ist  demnach  ebenso  wie  die  eigentliche  Sklaverei  etwas
werflichea  „nb  mochten  nun  die  Maßregeln,  welche  diesen  mit  der  Menschende
  im  Widerspruch  stehenden  Institutionen  ein  Ende  machten  -  wie  die
IWmng  der  Leibeigenschaft  durch  die  Patente  Kaiser  Josephs  II.  in  Oesterreich
We*  das  Allgemeine  Landrecht  in  Preußen,  und  die  verschiedenen  im
»'libe  miHU ‘  Jahrhunderts  zu  Gunsten  der  Negersklaven  erlaffenen  Gesetze,
dev„JV'I  ttan8al, ‘ ra,i í d > t "  Kolonien  der  europäischen  Staaten  und  in
1%  J' 1 "'"*'"  publiken  die  Sklaverei  beseitigten  —,  von  christlichen  oder
3bKn  el " 8e8cl,m  >à.  s»  muffen  sie  doch  als  hoch-'""»wtcZ
  ° U  btC  ŅĢ  d»  menschlichen  Cultnrentwicklung  be-Äedj.?"şş'""'â>
  wird  es  gelingen,  der  Sklaverei  auch  in  den  mohammedanischen
ļtujdenen  sie  noch  immer  besteht,  sowie  dem  Kulihandel  und  der
»ähnlichen  Behandlung,  welche  diese  betlagenswerthen  asiatischen  und  polv-«ijhnl"
  ^ebeiter  aus  Grund  erschlichener  Verträge  zu  erdulden  haben,  all-'"ch
  den  Garaus  zu  machen.
^  U'brigeur  sind  die  Sklaverei,  die  Leibeigenschaft  und  andere  gleichwerthiae
Hìhsjà  "°Ģhestigen  wirtschaftlichen  Folgen  begleitet.  In  dieser
SflqZ  ,l1t  msln  ouş  ble  folgenden  Uebel  hingewiesen:  1.  die  Trägheit  der
Lilien  fir  solche  nur  aus  Furcht  vor  Strafen  arbeiten,  die  indes  schließlich
ihrer  J* 6 ™  Eindruck  mehr  machen;  2.  die  Ungeschicklichkeit,  eine  Folge
%  sn  0"  wickelten  Intelligenz,  welche  bisweilen  sogar  zu  einer  Art  Stumpfheit
bei toenbV Ur ^ Cit  ihre  Sorglosigkeit  in  Bezug  auf  die  von  ihnen
ş^igkeit  ^  şêrkzeuge  und  die  ihnen  anvertrauten  Thiere;  4.  ihre  Ein-S
  bip Q ~ Û ^ eâ  'şi  oõer  nur  bis  zu  einer  gewissen  Grenze  richtig.  Möglich,
^isch  Sklavenarbeit  derartige  Resultate  hat;  aber  es  hat  z.  B.  unter  den
^Utç n  ^  ""b  den  griechischen  Sklaven  auch  an  geschickten  und  intelligenten
%  !*  .  gefehlt.  Man  kann  ja  auch  Sklaven  durch  Belohnungen  zu  Energie
Schicklichkeit  antreiben  und  durch  Freundlichkeit  für  die  Interessen  ihres
den  Aufsatz  ,Hörigkeit«  a.  a.  O.  III,  287.  304.

°Ş'«Smpsk.  VolkswirtschaftSlehre.
            
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