Full text : Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

3.  Kap.  Die  productiven  Eigenschaften  des  Menschen.

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religiös-charitative  Wirken  eines  August  Hermann  Franke  in  Halle  a.  S.  und
auf  das  Rauhe  Haus  in  Hamburg  verwiesen  werden.
Die  Grenzen,  welche  der  Fachbildung  gesetzt  sind,  bieten  eine  überraschende
Aehnlichkeit  mit  denjenigen,  welche  die  Hilfsquellen  der  Erde  als  beschränkt
erscheinen  lasten.  Beide  sind  ungemein  großer  Ausdehnung  fähig,  wie  man
aus  den  gewaltigen  Fortschritten  in  den  technischen  Vervollkommnungen  der
Jetztzeit  gewahr  werden  kann.  Wie  sehr  aber  auch  die  Technik  entwickelt

werden  kann,  so  werden  wir  doch,  wenn  immer  mehr  und  mehr  auf  ihren
Fortschritt  verwendet  wird,  eitlen  Punkt  erreichen,  wo  den  gemachten  Ausgaben
verhältnißmäßig  geringere  Ergebnisse  gegenüberstehen,  als  das  früher  der  Fall
war.  gerade  so  wie  sich  auf  dem  Gebiete  der  Production  der  Sachgüter  bei
einem  bestimmten  Grade  ihrer  Jntensivität  das  Gesetz  der  abnehmenden  Einträglichkeit ­
  bethätigt.  Wenn  ein  junger  Mensch  Kunsttischler  werden  will,
wird  ein  ungenügender  Aufwand  für  seine  Fachbildung  zur  Folge  haben,  daß
er  ein  nicht  genügend  tüchtiger  Arbeiter  bleibt.  Wird  für  seine  Bildung  das
Doppelte  ausgegeben,  so  wird  er  wahrscheinlich  nicht  noch  einmal,  sondern  zweimal ­
  so  tüchtig  sein.  Werden  hingegen  die  Ausgaben  noch  einmal  verdoppelt,
so  wird  er  vermuthlich  nicht  sechsmal,  sondern  vielleicht  nur  viermal  so  tüchtig
sein  wie  zuvor.  Und  wenn  man  es  mit  seiner  Ausbildung  immer  weiter
treiben  wollte,  so  würde  er  sterben,  ehe  er  aus  aller  dieser  vervollkommneten
Bildung  den  entsprechenden  Nutzen  ziehen  könnte.

Ņuşi'à  muß  man  sich  menmürlig  halt.n,  boj,  die  Ausgaben  für
w  Ist  demnach  nur  ein  Zeitverlust,  wenn  jemand,  der  nnr  gewöhnliche
Ş«àit  zu  leisten  berus-n  sein  wird,  das  sorgsällige
Li!ch.77'Ķ«n«mdung  ÄÄÏ  S
.  !  uņg  Oinev  Mannes,  der  dazu  befähigt  ist,  die  Zeichnungen  für  die  ÑNzllfer
  igen  en  Bänder  zii  machen  und  dieselben  zu  weben  und  zu  färben,  abîo
  ".  ņìGļos,  wenn  er  zu  nichts  anderem  verwendet  wird,  als  in  einer  Band-Aļ,ŗ.V"àden
  zu  verbinden  und  den  aufgebrauchten  Einschlag  zu  ersetzen.  Die
rich  ung  eines  jungen  Menschen  in  den  verschiedenen  Zweigen  des  Acker-'Mles,
  der  Viehzucht,  des  Vieh-  und  Kornhandels  ist  etwas  Treffliches,  wenn
şûŗ  ihn  findet,  in  welcher  er  seine  Fähigkeiten  üben  kann.
*  M)  hingegen  um  einen  kleinen  Landpächter  handelt,  der  hauptsäch-
            
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