Full text : Grundsätze der Volkswirtschaftslehre

4.  Kap.  Die  Arbeitsorganisation.

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vHif)ri)unbert*,  biejenige  bidet  ^vobrifslrbeitcr  in  C^ngionb  unb  mibetswo  um
bie  Mitte  besselben  unb  bie  lleberanstrengung  vieler  gelernten  unb  nicht  gelernten
  Arbeiter,  bie  leiber  mich  noch  in  unserer  Zeit  nicht  zu  ben  Seltenheiten ­
  gehört.  Als  Beispiele  bieser  Art  lassen  sich  bie  übermäßig  lange  Arbeitsdauer, ­
  wie  sie  in  gewisien  Kegenben  Italiens,  namentlich  in  ber  Reiscultur
ber  Lombarbei  unb  ber  Romagna  unb  in  ben  Schwefelgruben  Siciliens
üblich  ist,  unb  bie  im  Betriebe  gewisser  Hausinbustrien,  vor  allem  in  bemjenigen
  ber  Weberei  im  nörblichen  Böhmen  unb  in  anbern  Säubern  herrschenben
Zustänbe  anführen.  Es  bars  eben  nicht  vergessen  werben,  baß  auch  bie
mmberwerthige  Arbeit  überangestrengter  Menschen  unter  Umstänben  billiger
M't,  als  bie  Leistungen  kostspieliger  Maschinen,  bie  große  Ausgaben  für  theures
Feuerungsmaterial  u.  bgl.  erheischen,  zu  stehen  kommen.
2.  Das  mit  ber  größten  Probilctivität  im  Einklang  befinbliche  Marimum
  ber  Arbeitszeit  ist  vielfach  höher  ja  oft  beträchtlich  höher,  als  bie
^tnnbenanzahl,  bie  ohne  Schäbigung  ber  Volkswohlfahrt  nicht  überschritten
werben  bars.  Auch  sollte  in  jebem  bieses  Namens  würbigen  christlichen
=  antejomeiteeuurirgenbrnögir  iß,  bem  Arbeiter  bk  bo#ânbige6onntagër
uibe  mit  Einschluß  bes  freien  Samstagnachmittags  gewährt  unb  bie  Freiheit
werben,  sich  an  ben  betriebenen  kirchlichen  Feiertagen,  bie  bei  ihm
SU  onbe  besangen  werben,  bon  ollen  nur  irgenb  aufriebbaren  %rbeit&=leistungen
  zu  enthalten.

zwei  Mann  gemeinschaftlich  ein  Don  riļ»bļ>n  nbļ»t'  ļ»ini>,7  iņ  >>;»

Viertes  Kapitel.
Tic  Arbkitsorganijatioii.
            
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