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Anhang.
^{NB. Dieses kente mitt allen der grossen Gilde Bürger
Jungen und künftigen Gesellen universaliter practisiret und
von e. ehrb. Weltgericht (woselbsten schon die Crämer-
Jungen registriret werden) vollenzogen werden; weilen auch
die grosze Guide vor der kleinen allewege in mehrer Con
sideration gewesen, so wäre nicht unbilligk, dasz die jungen
und Gesellen der grossen Guide den Gottesz- und Schutz
pfennigk gedoppelt erlegen mechten.
Damitt nun diese Verordnungk (dafern e. ehrb. Rath dieselbe
mit bestätigen solte) umb so viel steiffer und fester gehalten
und exequiret werde, so kente mitt folgender Straff,
nemblich derjenige, welcher von der grossen Guide künftig
alhie die Bürgerschafft gewinnen will und von dem erlegten
zweyfachen Gottesz- und Schutzpfennigk keinen gerichtlichen
Schein und Beweisz uffzuzeichen hätte, kunflftigk abgewiesen
werden solte, den Ungehorsamen gedreuvet werden etc.|
6) So wär auch so unbilligk nicht, dasz alsofort nach geschehner
Publication von deren itzo in Diensten seinenden Jungen der
fangk gemacht, und also umb sovil leichter esz auch von denen aus
den Diensten tretenden Gesellen folgendts exequiret werden kente,
so dennoch der Kirchenordnungh und der Musterey, wohin dies
Gelder gewandt werden muszen, jährlich ein Groszesz tragen wur
Cap. 2. Von Geszellen, die dasz Ambt eische7t, und Meistern-
Nachdem die Erfahrungk ausweiset, dasz folgende 3
manchen jüngen Gesellen von der Eischungk desz Ambtesz ^ ^
Selbsten abschrecken, und also die Vermehrung hiesiger
schafft, bey welcher, Gott sei Lob, vorhin Nahrungk gnugk
biszhero nicht wenigh verhindert. Nemlich:
1) die Eindienungh ins Ambt, die in unterschiedlichen Äm^
uff 2, 3 und mehren Jahren blosz in faveur der Meistertoc ^^^^
und der verstorbenen Wittiben etc. unterschiedlich g^®
2) die schwere Einkauffsgelder und Ambtss¡)esen utt 0 ' ^
50, 60 bis KXJ Rthal, in unterschiedlichen Ämtern untersc
lieh, worna e. ehrb. Rath und dasz gemeine Wesen
1 ln der Vorlage
Klammern.
steht auch der ganze
Passus nach dem Ntt.
eckige"