fullscreen: Die Social-Demokratie

Privateigemhum. 
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iJ Bt: »Es ist der socialistische oder kommunistische Kampf 
»der unerbittliche Krieg gegen daS Besitztum." 
Wegen seiner Anfeindung des „Besitzthums", des Eigen 
thumes wird der Socialismus am meisten gehaßt und bekämpft, 
^ucht wenige seiner Gegner würden alles Andere sich recht 
gerne von ihm gefallen lassen und anstatt nur in einzelnen 
Ştûcken ihre Sympathie kund zu geben, ganz auf feine Seite 
treten, wenn er nur seine Angriffe aus das Eigenthum auf 
geben wollte. Mit dem Aufgeben des „Kriegs gegen das 
Besitzthum" müßte der Socialismus sich selbst aufgeben. 
Sein ihm eigenthümlicher Eigenthumsbegrisf ist bei ihin nichts 
Accidenzielles, nichts Nebensächliches, sondern er ist das Cen 
trum seines ganzen Systemes, zu dem der eine Theil seiner 
Ideen als grundlegende Prämissen wegbahnend und vorbe 
reitend hinüberleitet, und aus dem der andere Theil als 
ganz natürliche Konklusionen, als von selbst sich ergebende 
Folgerungen ausstrahlt. Wer sich auf den Boden seiner 
Prämissen stellt, z. B. die atheisiisch-niatrrialistische Weltan 
schauung mir ihm theilt, kommt, wenn er anders logisch zu 
denken vermag, um seine die Aufhebung des Privateigenthums 
fordernde Konklusionen nicht herum. Es wäre unendlich viel 
gewonnen, wenn die Gegner des Socialisuius sich hierüber 
klar werden wollten. Wir würden dann nicht mehr so oft 
das eigenthümliche Schauspiel erleben, daß der Socialismus 
durch gewisse, namentlich gegen das Christenthum sich rich 
tende ì!ieblingsideen seiner Gegner, von denen sie nicht laffen 
niögen, die |ie als Zeitideen zu pflegen beflissen sind, die 
allernachdrücklichste Forderung erfährt. 
Bom Kanipf der Social-Demokratie gegen das Eigen 
thum redet wohl Jedermann, aber nicht alle haben es zu 
klaren Vorstellungen hinsichtlich dieses Punktes gebracht. Der 
landläufige Vorwurf des „Thcilcns" ist absurd und bringt
	        
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