Full text: Lexikon der Handelsgeographie

0n#ntmwim (Gelse, KoutfeW, .ßmc, 
Mill, mt.) sowie seiner chemischen und 
Parfümierten Öle, welch letztere einen 
Weltruf haben, erportiert, so führt eö doch 
noch größere Mengen ein, 1879 für 3.8 
Mill. Mk. 
Für Seife sind nebst London noch Li 
verpool. Newcastle. Bristol, Hull, Rnn- 
corn , Brentford, Glasgow Hauptplätze. 
Diese Fabriken verbrauchen große Quan- 
titaten fettiger und öliger Substanzen, 
die.lhnen zum Teil aus großer Ferne zu 
geführt werden. Von solchen Substanzen 
würben 1879 importiert: 
Talg und Stearin 
Kokosnußöl . . 
Baumöl. . . . 
Palmöl. . . . 
Terpentinöl . . 
Walrat und Thran 
Andre tierische Öle 
Samenöl aller Art 
42.2 Mill. Mk. 
8,0 - - 
23,6 - 
26,0 - 
5,6 - 3 
11,8 - - 
3,8 - s 
10.2 
.natürlich wird ein sehr großer Teil dieser 
Quantitäten auch für andre Zwecke ver 
braucht, und ein andrer beträchtlicher Teil 
mrd wieder ausgeführt. Bringen wir 
•T das verwandte Petroleum 
187% für 27,6 
-Usui. Mk. importiert wurde, so ergibt 
sich ein Import von Fettstoffen aller Art 
welcher einen Wert von 140 Mill. Mk. 
übersteigt. Dagegen gelangen bedeutende 
Mengen der fabrizierten Artikel der che- 
mlschen Industrie zur Ausfuhr und zwar 
von britischen Jndustrieprodukten 1879: 
Zündhölzer und Zündkerzchen 2,2 Mill. Mk. 
Medikamente, Droguen rc. . 15,7 
Samenöl 27,8 - 
Seife 8,6 - 
E. Andre Industrien. 
1) Kautschukwaren. 1830 wurden 
"och nicht ganz 500 Ctr. Kautschuk nach 
bingland importiert. Damals war noch 
"»Zoll darauf gelegt, der 1846 aufge 
hoben wilrde. Von da ab stieg die Ein 
suhr bis 1879 auf 150,601 Ctr. im Wert 
^»32,5^1». m 
rMhuelleii sind Brasilien uild die West- 
niste von Afrika und Madagaskar. Und 
wahrend England große Mengen über 
deutsche, holländische, portugiesische und 
anzoslsche Häfen bezieht, gibt es selbst 
die kontinentale Industrie ansehnliche 
233 
SÄ 
ooit Guttapercha nach England aus Sin- 
tm %Bcrt DO» 8,9 mis. MM. SDie 90^0,1)1- 
şiĶàschukwaren wertete 1879: 15,a 
Mul. Mk., aber schon werden nicht un 
bedeutende Mengen nach England impor- 
0^1^ ^ 1879 f(ie 1,7 MMd. MM.; 
mü m" ^ ^ mit 1,^ 
2) ^11^(161:1^ Hon. üDle GMo^ 
is)«,, Gib iu 
Bedfordshire, Hertfordshire, Buckingham, 
shire. In London, Luton mid Dunstable 
bestehen große Fabriken, und 1878 wur 
den 387,618 Dutzend im Wert von 
6-691,300 Mk. erportiert, wovon allein 
119 703 Dtzd. nach Australien und 34,670 
Dtzd. nach Deutschland gingen. Wichtiger 
f wes; 
4er 1879 nicht weniger als 348,610 Dtzd. 
m %Bert üon 10,3 mid. MM. 
MW» 
SAIS»“« 
Dtzd. im Wert von ca. 18 Mill. Mk 
icUbein umsponnene, Horn- und andre 
Knopfe die Stelle der Metallknöpfe ein 
genommen habeii, derselben nicht mehr 
an lind ist zu einer besondern Industrie 
herangewachsen. Die verschiedensten Stoffe 
finden hier ihre Verwendung. In einer 
einzigen Fabrik zu Aberdeen werden jähr 
lich 160,000 Pfd. Klauen zii Knöpfeil ver 
arbeitet, und von dem Gesamtimport von 
wanderte der größte Teil in diese Fabriken 
Ungefähr 20,000 Ctr. Perlmntterschalen 
werden zu, demselben Zweck verbraucht. 
Doch iit dieser Industriezweig im Rück 
zug, niid Frankreich, Holland, Deutsch- 
kwb Meigmi unDoeticTct 
^sehnliche Posten von nichtmetallischen
	        
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