Mecklenburg-Strelitz — Mekka.
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àhôrdc zur Hebung der inläudischeu Jn-
vllstrie u. ein allgemeiner Jndustriefondö.
à Handel ist aber lebhaft, die wich-
ugsten Plätze sind Rostock mit Warne-
'"nnde und Wismar. Bedeutende Woll-
warkte werden zit Güstrow, Wisinar und
-Rostock, ein Pferdcmarktzu Rostock abge-
Eingeführt werden: Kohlen, Holz,
Astile Salz, Kolonialwaren, Wein;
ifsgefnhrt: Vieh und Ackerbanprodukte.
«»ó .388 Schiffen von 112,350 Ton., da
von 10 Dampfer von 4O69 T. Der Schiffs
verkehr war: eingelaufen 1112 Schiffe
^vil 118,O13T., ausgelaufen 1124 Schiffe
ü >3 119,036 T. — M. hat Staatseiseu-
vsthnen von 354,o km Länge und 1452
evr Chausseen. Posten und Telegraphen
werden vom Reich verwaltet. — Kredit
wesen. Von Banken sind die Rostocker
sOstNk (Kapital: 6Mill. Mk.) und dieMeck-
%^^^^ekl,=u^,b^ed)^^Ib(^,^^(9
¿oft ï' Ņèk.) in Schwerin zu nennen. Es
stehe,, 28 Sparkassen. — Konsulate
gcuW m gtofW uiib fm„=
^Jşkaaten ebenda und in Schwerin.
iuanzen. Ein allgemeines Staats
budget gibt es nicht. Der Etat der lan-
wv»"Ä.îâ)cn Verwaltung soll sich auf 12
, Mk. belaufen: der Etat der landcs-
Rrrlich-stäudischen Finanzverwaltunq be
sagt etwa 2 Mill. Bit. Matrikularbei-
tTstg 1881—82: 1,129,439 %Rf. $o„ bei,
Schulden entfielen 1878 auf den landes
herrlichen Etat 15,350,000, auf die lan
desherrlich-ständischen Kassen 5,330,000,
Zusammen 20,680,000 Mk.; dagegen Ak-
twa in der Höhe von 33,277,000 Alk.
Mecklenburg-Strelitz, Grostherzog-
tu m im nördlichen Deutschland, bestehend
uus zwei Teilen: dem Herzogtum Stre
ust östlich und dem Fürstentum Ratzebnrq
Nordwestlich von Mecklenburg-Schwerin';
--O29 qkm (52,08QM.) mit (isso) 100,269
chfnw. gegen 96,982 im Jahr 1871, wovon
(",329 Protestanten, 485 Juden. —Pro-
Aktion. Von demGcsamtareal sind 56
şi'oz. Acker und Gärten, 12 Proz. Wiesen
/ņd Weiden, 25 Proz. Forst. Bebaut waren
^78:139,1621m, bci00,i27,412 ,»119109=
;^M9,478 mit Hafer, 10,496 mit Weizen,
J,) ‘6 mit Kartoffeln. Bergbau wird gar
Handelsgeographie.
nicht betrieben. - Die Industrie ist
unbedeutend; Hauptbetriebe gab es 1875 :
6427 mit 10,940 beschäftigten Perforiern
Pscrdcmarktc in Altstrclitz und Renbran-
denburg, Wollmarkt in Nenbrandcnburg.
Die Handelsartikel sind dieselben wie in
Mecklenburg-Schwerin. — M. wird von
der Berliner Nordbahn durchschnitten und
hat 318 km Chausseen. Posten und Tele
graphen verivaltet das Reich. — über die
c* feine g,,„er=
lafļtslen Angaben; Matriknlarbeitrag 1881
Meerane, Fabrikstadt in der sächs.
Krelshauptmannschaft Zwickau, an der
Eisenbahnlinie Chemnitz-Gera; (isso)
22,234 (Simo. Rcichöbanknebenstellc, Fi
liale der Sächsischen Bank in Dresden,
Lorschnßvcrcin (eingetragene Genossen
schaft). — Bedeutende Fabrikation von
wollenen, halbwollenen und halbseidenen
Stoffen mit ca. 15,000 Hand- und 2000
mechanischen Webstühlen und jährlichem
Umsatz von 40 Mill. Mk. (Absatz nach
säst allen europäischen Ländern. Amerika
und andern Weltteilen); Woll- und
Barimwollfärberci, Stnckfärbcrci.
Mejiko, s. Mexiko.
Mekhong, großer Strom Südostasicns.
entspringt in China (Jttnnan), fließt
durch Birma, Siam, Kambodscha und
Französisch-Kotschinchina in das Südchi-
ncsischc Meer. In Kotschinchina bildet er
ein ungeheures Delta, jenseit desselben
verhindern Sandbänke und Stromschnei
len seine Schiffbarkeit.
Mekka, Stadt in Arabien, Landschaft
Hidschas, etwa 96 km von der Küste des
Roten Meers; 45,000 Einw.;das Ziel re
gelmäßiger Pilgerzüge (1875:150,000 mit
50,000 Kamelen). Der Handel während
der Wallfahrt und einige Monate vorher
ist beträchtlich ; man berechnet den jährlichen
Geldzufluß durch die Pilger auf 50 Mill.
Mk. Reiche Pilger bringen ihre Waren
zur See oder durch die Wüste von Syrien
nach Dschidda. Von M. führen Straßen
nach Jemen, nach Nedschu und zum Per-
merS,#,,,# mib Iü„ßg beo
Küste des Noten Meers, „ach Basra nud
Bagdad, zum Hafenplatz Dschidda.
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