Full text: Lexikon der Handelsgeographie

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Messina — Mexiko. 
kohle (England), Zucker, Manufakturwa- 
ren, Petroleum. — Es liefen 1880 ein: 
971 Schiffe mit 175,742 Ton., ans: 931 
Schiffe mit 163,266 T. Nach England 
gingen 348 Schiffe mit 105,594 T., Hol- 
l(mb 79 Wffe mit 18,2071. Mit Wa= 
waren versegelten 806 Schiffe mit 127,084 
T. Die Reederei der Stadt zählt 75 
Schiffe, von 27,401 T. — Die Eisenbahn 
oatte eine Güterfrequenz von 28,846,120 
kg (1877: 51,708,883 kg) imb eine @e= 
scunteinnahme von 259,393 Mk. (1877: 
048,993 Mf.). - 
şite 1880 einen Umsatz von 86,724,600 
Mk. gegen 120,980,200 Mk. in 1878. 
Messina, erste Handelsstadt der Insel 
Sicilien, an der gleichiiamigen Meerenge 
und der Eisenbahn M.-Syrakns; Station 
der Dampferlinien: R. Sloman u. Komp., 
icederl. StoombootMaatschappij,Cunard- 
"»dLeylanb-Linie, Messageries maritimes, 
Società glorio, Società Rubatimi), Ge- 
neral Steam Navigation Co., N. Sloman 
1 U1 .V > (1878) 120,917 (girne. Deutsches Be- 
ÄŞ^ņsukat (Amtsbezirk: die Provinz M. 
ludlich bis Taormina, westlich bisKapOr- 
(Lstdo); Handelskammer; Börse, Banca 
^ciliana; bedeutende Aècsse (August). 
DieJndustrie erstreckt sich auf die Au- 
l^tìgung von Geweben, Korallenarbeiten 
Und Bereitung von Essenzen. Auch die Fi- 
lcherei bildet einen Haupterwerbszweig der 
Bewohner. — Der Hafen ist beschränkter 
Freihafen und der Schiffsbewcgung nach 
der fünfte unter den italienischen Häfen. Es 
verkehrten hier 1878 inderinternationalen 
Fahrt 4108 Schiffe (1425 Dampfer) von 
1,141,472 Ton. und 2035 Küstenfahrer 
von 74,378 T. Deutsche Schiffe liefen hier 
ein: 32 (29 Dampfer) von 19,278 T. 
Ausgeführt werden: Citronen, Orangen, 
konzentrierter Citronensaft, Citronen-, 
Drangen- und Bergamottessenzen, Oli 
venöl, Wein, Weinstein, Mandeln. Nüsse, 
Seide, Schwefel; eingeführt: Manufakte, 
Fohlen, Kolonialwaren, Zucker, Roh 
esten X. 1878 betrug die Einfuhr 14,oc 
(deutsch 2,58) Mill., die Ausfuhr 38,a 
güK. m. (beut# 361,753 Mf.). - 
fplatzgebrauche wie Palermo; Ein- 
fuhrwaren werden auf langen Kredit, Er 
eignisse der Jilsel gegen bar verkauft. 
Mosel und an der Eisenbahn Forbach-M.- 
Noveant, von der hier Zweige abgehen 
nach Diedenhofen (Luxemburg) unb Ar- 
manvillers (direkte Linie nach Paris); 
<1880) 53,661 (Sime, (mit Einschluß der 
Garnison); Handelskammer, Handelsge 
richt, Fabrikgericht; Börse, Neichsbankstellc 
(1880 Gesamtumsatz: 351 Mill. Mk.), 
Filiale der Internationalen Bank in Lu 
xemburg, Filiale der Banque d'Alsace et de 
Lorraine. Die Fabriken in Lederwaren 
Gerbereien, Sattlereien n. Schnhmacbcr- 
arbeiten haben einigen Ruf; große Eisen 
werke befinden sich in der Umgegend. Han- 
delsgcgenstände sind: Wein, Branntwein 
Likör, Bier, eingemachte Früchte, Leder. 
Elftil, kurze Waren, Bauholz, Möbel. 
Mexiko, Republik int südlichen Teil 
von Nordamerika, 1,921,240 «ilcm (34 892 
OM.); (tete) 9,389,461 (Sime., baeoli % 
Indianer, Vs Weiße, % Mischlinge (Me 
stizen,Mulatte n,Sambos).-B o d e n p r o - 
b n f te liiib außer Ma^qoin;, 
Ebenholz, indisches Rohr, Jalape, Brech- 
wnrzel, Sasfaparille, Ipecacuanha, weißer 
Rhabarber, Blciwurz, Sassafras, der 
Borax-, Amber- und Gnajakbanm, Su 
mach, Drachenblut-, Gummilack- und 
Kopaioabanm, Notholz n. a. Von Tieren 
gibt es Herdeil wilder Pferde lind Rin 
der, Büffel, Ziegen, die Kochenille. An 
Mineralien ist M. sehr reich, nament 
lich an Silber und Gold. Der Wert der 
gesamten Edelmetallproduktion 1521— 
1875 beläuft sich auf 14,456,433,600 Mk. 
davon Silber: 13,716,972,000, Gold:' 
739,461,600 Mk. Außerdem finden sich 
in bedeutender Menge: Kupfer, Eisen, 
Schwefel, ferner Zink, Salpeter, Vi 
triolerde, Kochsalz, Blei, Quecksilber(jähr- 
lich 2500 Ctr.). Marmor, Alabaster, 
Gips, Asphalt und Erdöl sind vielfach 
vorhanden, Steinkohle aber selten. Kul 
tiviert werden: Mais (jährlich 18 Mill 
Ctr.), Weizen, Reis, Maniok, Zucker 
(l4rl# 350^000 (gtr.), A'affee, iüW, 
Dle Viehzucht, besonders 
von Rindern und Schweinen, auch Pferden 
und Maultieren, ist sehr ausgedehnt. Nen- 
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