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Knaben-Semiuar (Seminarium sidelianum) zu Hedingen,
Ein erzbischöfliches Institut, 1856 neben dem Gymnasium zu Hedingen
(bei Sigmaringen) errichtet und mit Korporations-Rechten versehen.
Den Namen Sem. fid. erhielt es, weil das Institut im Geburtshause
des h. Fidelis zu Sigmaringen untergebracht ist. (Wiese S. 409.)
Knaben Seminar (Seminarium Bonifacianum) zu Heiligenstadt,
fl? Konvikt von dem Bischof Dr. Martin zu Paderborn bei dem
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s°ņstlge Bedarf erwachst aus freiwilligen Beiträgen, Geschenken und
regaten. Es giebt eine Anzahl ganzer und halber Freistellen. Die
Anstalt hat die beschränkten Korporations-Rechte (Wiese S. 286).
Knaben-Seminar zu Münster.
Ein bischöfliches Institut (Collegium Ludgerianum), nimmt es Schüler
der höheren Gymnasial-Klassen, welche sich dem Priester-Stande widmen
wollen, auf. Sie zahlen jährlich 100 Thlr. Pension, sind auch wohl
halb oder ganz frei. Das Institut kann 80 Zöglinge aufnehmen.
(Wiese S. 298.)
Knaben Seminar zum h. Joseph in Münstereifel.
1856 durch den Kardinal-Erzbischof v. Geissel begründet. Die Zög
linge, etwa 40, besuchen die Klassen des Gymnasiums. Aufgenommen
werden nur Knaben, die die Reife für Tertia haben und unter diesen
besonders solche, die sich dem geistlichen Stande zu widmen gedenken.
Jährliche Pension 120 Thlr. die nach Umständen ganz oder zum Theil
erlassen wird. Die Leitung und Erziehung der Alumnen ist dreien
Priestern aus der Kongregation der Mission übertragen.
Knaben-Semiuar (Seminarium puerorum Mariannum zu Neust.
Ein erzbischöfliches Institut, von dem Kardinal-Erzbischof Dr. Johann
ü. Geissel 1852 in dem von der Stadt hergegebenen restaurirten
Gebäude des vormaligen St. Sebastianklosters 'gestiftet und mit dem
Gymnasium in Neuß verbunden. Die Zahl der Pfleglinge beträgt
Ķostgeld ganz oder zur Hälfte. Die Aufnahme
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anltstlt Ist den Lazaristen-Patres übergeben.
Knaben-Seminar zu Paderborn.
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Dertia des Gymnasiums nachweisen. Die Alumnen haben ganze, drei
viertel und halbe Freistellen, auch werden Pensionäre angenommen.
Preuñ. Laiidbuch. 24